Checkliste

Steuernsparen ist ein gutes Motiv dafür, sein Vermögen bereits zu Lebzeiten zu verschenken. Doch das ist nur die eine Seite. Wer vorhat, seine Immobilie oder sein Geld- oder Wertpapiervermögen zu verschenken, sollte auch die Nachteile bedenken.

  • Altersvorsorge. Reicht Ihnen das, was Sie behalten, um Ihren Lebensstandard aufrechtzuerhalten, und zwar auch dann, wenn Sie sehr alt werden sollten? Falls Sie krank werden, sollten Sie genug Geld übrig haben, die Behandlungskosten zu zahlen. Vielleicht wollen Sie später in einem teuren „Betreutes-Wohnen-Heim“ leben? Auch für den Fall, dass Sie pflegebedürftig werden, sollten Sie vorsorgen. Für mehr Geld erhalten Sie besseren Service.
  • Lebensgefühl. Experten warnen davor, seine eigene Immobilie leicht­fertig herzugeben. Es gibt Menschen, die sich in ihren ehemals eigenen vier Wänden dann nicht mehr zuhause fühlen.
  • Alleinsein. Angehörige, die ihr Erbe schon bekommen haben, verlieren mitunter ihr Interesse an ihrem „Erbonkel“, zumal wenn derjenige älter, gebrechlicher und mühsamer im Umgang wird.
  • Streit. Wenn Sie etwas verschenken, können sich die Nichtbeschenkten ungerecht behandelt fühlen. Streit ist programmiert.
  • Überforderung. Gerade junge Leute können mit plötzlichem Geldsegen oft nicht umgehen und vernachlässigen dann ihr Studium oder gehen nur halbherzig an ihren Berufseinstieg heran.

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