Tipps

  • Top-Anbieter. Die verbraucherfreundlichsten Bedingungen für eine Kombipolice aus Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz hat die Rechtsschutz Union in ihrem Tarif „T07 erweiterte Leistungen“. Die Police kostet 366 Euro im Jahr, wenn Sie einen Vertrag mit einjähriger Laufzeit abschließen und einen Selbstbehalt vereinbaren. Fast genauso gut, aber 147 Euro günstiger ist das Angebot der Auxilia. Hier müssen Sie jedoch für jährlich 27 Euro dem Kraftfahrer e. V. beitreten.
  • Einzelpolicen. Prüfen Sie Ihren Bedarf, bevor Sie sich für ein Rechtsschutzpaket entscheiden. Vielleicht reicht ja eine Einzelpolice. Sinnvoll für Vielfahrer ist zumindest Verkehrsrechtsschutz, und Angestellte in Krisenbranchen könnten über Arbeitsrechtsschutz nachdenken.
  • Mietrecht. Besonders streitträchtig ist das Mietrecht. Von solchen Einzelpolicen rät Finanztest aber ab. Mietrechtsschutz ist einzeln teuer und wird erst im Paket mit anderen Leistungen erschwinglich.
  • Ombudsmann. Sollten Sie Streit mit Ihrem Versicherer haben, ist es gut, wenn Sie den Versicherungsombudsmann anrufen können. Das Schlichtungsverfahren ist für Sie kostenlos. Die meisten Rechtsschutzversicherer unterwerfen sich dem Spruch des Ombudsmanns - aber nicht alle. Achten Sie bei der Auswahl darauf.
  • Altverträge. Kündigen Sie eine seit langem bestehende Versicherung nicht leichtfertig. In vielen Fällen sind die Leistungen alter Verträge umfassender, beispielsweise im Kapitalanlagerecht. Prüfen sollten Sie aber die Höhe der Deckungssumme. In neuen Verträgen liegt sie bei mindestens 200 000 Euro. Wenn Ihre Versicherung maximal einen Bruchteil dieser Summe zahlt, ist das zu wenig. Der Abschluss eines neuen Vertrags ist dann ratsam.
  • Wohnungseigentümer. Wenn Sie Eigentümer von mehreren Wohnungen sind, sollten Sie nach Anbietern schauen, die nicht – wie meist üblich – den Schutz auf nur eine selbstbewohnte Wohnung begrenzen. Manche sind großzügiger.

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