Verkehrsrecht: Dafür will ich Schmerzensgeld!

Rechtsschutzversicherung Test

Streit im Verkehrsrecht zählt zu den häufigsten Problemen von Privatleuten und die Kostenrisiken sind hier besonders hoch. Hat ein Autofahrer einen Unfall verursacht, kommt die eigene Autohaftpflichtversicherung für die Schäden des Gegners auf. Doch wenn er selbst zum Unfallopfer wird, kann Rechtsschutz hilfreich sein.

Wer Schadenersatz und Schmerzensgeld von der Gegenseite einklagen will, weil die nicht zahlt, muss ohne Rechtsschutz hohe Kosten fürchten. Beispiel: Ein Geschädigter will 20 000 Euro einklagen. Er nimmt sich einen Anwalt, der zunächst mit der Gegenseite erfolglos verhandelt. Das kostet rund 1 000 Euro. Geht der Streit vor Gericht, kommen noch mehr als 2 000 Euro für Anwalt und Gerichtskosten obendrauf.

Ersetzt bekommt der Kläger das ganze Geld nur, wenn er voll und ganz gewinnt. Wenn er hingegen verliert, zahlt er auch die Anwaltskosten der Gegenseite. Die sind aus gebührenrechtlichen Gründen sogar noch teurer und es fallen nochmal fast 2 000 Euro an.

Geht der Kläger in Berufung geht, riskiert er wieder viel Geld. Über  5 000 Euro können anfallen, wenn er verliert.

So ist Rechtsschutz für Vielfahrer vernünftig. Viele Kunden schätzen es zudem, dass die Versicherer auch dann den Anwalt bezahlen, wenn sie mit der Straßenverkehrsbehörde streiten – zum Beispiel um den Führerscheinentzug.

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