Hat ein Rechtsschutzversicherer nach einer in erster Instanz erfolglosen Klage zugesagt, ein Revisionsverfahren zu finanzieren, muss er auch zahlen. Eine Leistungszusage wegen mangelnder Aussicht auf Erfolg zurückzuziehen, nachdem der Versicherte auch in der Revision verloren hat, sei nicht rechtens, urteilte das Oberlandesgericht Celle (Az. 3 U 83/10). Der Versicherer wollte die Prozesskosten vom Anwalt des Versicherten zurückfordern.

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