In der Praxis: Was Berufs­betreuer regeln

Gemein­sam planen. Berufs­betreuerer­arbeiten mit ihren Klienten einen Plan mit Zielen, die der betreute Mensch erreichen möchte. Er möchte vielleicht schuldenfrei leben oder zuhause versorgt werden.

Anträge stellen. Ein großer Teil der Zeit geht für Verwaltungs­arbeit drauf. Die Betreuer stellen Anträge bei Ämtern, ermitteln Kontakte etwa vom Vermieter oder vom Stromanbieter, sichten und kündigen Verträge. Pro Klient bekommen Berufs­betreuer im Durch­schnitt 3,2 Stunden im Monat vergütet.

Klienten besuchen. Der Berufs­betreuer steht in regel­mäßigem Kontakt mit seinen Klienten. Dafür besucht er sie zuhause oder im Pfle­geheim.

Finanzen regeln. Berufs­betreuer verwalten auch die Finanzen ihres Klienten, wenn das Betreuungs­gericht sie mit der Vermögens­sorge beauftragt.

Pflege­dienst finden. Wird ein Mensch pflegebedürftig, hat der Betreuer die Aufgabe, ihm einen passenden Pflege­dienst zu organisieren.

Im Krank­heits­fall entscheiden. Ist der Betreuer für die Gesund­heits­sorge verantwort­lich, muss er über ärzt­liche Behand­lungen entscheiden, wenn der Klient es selbst nicht mehr kann.

Dieser Artikel ist hilfreich. 16 Nutzer finden das hilfreich.