Tipps

  • Vorbeugen. Besser umsteigefreie Direktverbindungen wählen oder – falls nicht möglich – nicht zu knappe Umsteigezeiten einkalkulieren.
  • Aktiv werden. Hat Ihr Zug Verspätung, sollten Sie den Zugbegleiter ansprechen. Oft kann er helfen – indem er zum Beispiel den Anschlusszug zum Warten veranlasst.
  • Servicepunkt. Klappt das nicht, sollten Sie das Bahnhofspersonal ansprechen. Die Bahner am „Servicepoint“ können die Fahrt in einem nachfolgenden ICE ohne Zuschlag arrangieren.
  • Sitzplatz. Müssen Sie in einem überfüllten Zug weiterreisen, sollten Sie den Zugbegleiter fragen, ob er Ihnen angesichts der verfallenen Platzreservierung den kostenlosen Übergang in die 1. Klasse ermöglicht.
  • Entschädigung. Erreichen Sie Ihren (Fernzug-)Zielbahnhof mit mehr als 60 Minuten Verspätung (ICE-Sprinter: mehr als 30 Minuten, Nachtzüge: mehr als 2 Stunden), haben Sie Chancen auf einen Reisegutschein. Das Antragsformular dafür („Gutscheinkarte“) gibts entweder im Zug oder am „Servicepoint“ – aber nur innerhalb von zwei Tagen nach Ankunft. Die eigentliche Gutschrift ist dann im Reisezentrum erhältlich.
  • Nachts. Wer infolge einer Zugverspätung um Mitternacht auf einem Bahnhof strandet, hat Anspruch auf Taxi- oder Hotelkostener-stattung von bis zu 80 Euro. Melden Sie sich beim Bahnhofspersonal oder bei einer „3-S-Zentrale“ (Plakate mit den Telefonnummern hängen auf den Bahnhöfen).
  • Auf Kulanz pochen. Wenn Sie beim Bahnfahren sehr Ärgerliches erlebt haben, sollten Sie sich bei der Bahn beschweren: telefonisch unter 0 180 5/194 195, unter www.bahn.de/kontakt oder schriftlich (bitte kurz und bündig) an DB Kundendialog, Postfach 60 07 49, 22207 Hamburg. Die DB hat angekündigt, auch weiterhin auf Kulanzbasis zu helfen.

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