Tipps: Gegen Fotos wehren

Verhindern. Machen Sie deutlich, wenn Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden möchten. Scheuen Sie sich nicht, „Nein“ zu sagen. Soll Ihr Foto veröffent­licht werden, muss der Fotograf Sie gesondert um Erlaubnis fragen. Eine einmal erteilte Erlaubnis ist schwer zu widerrufen.

Verbieten. Wenn ein Foto von Ihnen zu Unrecht veröffent­licht wurde, fordern Sie den Fotografen auf, das Bild zu löschen. Sie können sich auch an den Betreiber der Webseite wenden. Sichern Sie zuvor die Beweise, indem Sie ein Bild­schirmfoto mit Datum und Uhrzeit erstellen.

Verklagen. Hält der Fotograf an seinem Handeln fest, können Sie ihn auf Unterlassung und Schaden­ersatz verklagen. Wenn Sie ihn selbst abge­mahnt und eine Unterlassungs­erklärung entworfen haben und erst dann einen Anwalt beauftragen, können Sie die außerge­richt­lichen Anwalts­kosten für eine erneute Abmahnung nicht als Schaden­ersatz geltend machen. In diesem Fall wäre es besser, eine einst­weilige Verfügung zu beantragen oder zu klagen.

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