Rechner Auto­versicherung Wann Sie den Schaden besser selbst zahlen

17.03.2021
Rechner Auto­versicherung - Wann Sie den Schaden besser selbst zahlen
Ist der Schaden über­schaubar, lohnt es sich oft, die Reparatur selbst zu zahlen. Wenn der Versicherer die Rechnung über­nimmt, stuft er die Schadens­frei­heits­klasse zurück. Dabei ist es egal, wie hoch die Rechnung ausfällt. © imagebroker / Jochen Tack

Nach einem selbst verschuldeten Unfall steigt in der Regel die Prämie zur Kfz-Versicherung. Grund: Die meisten Versicherer stufen den Schadenfrei­heits­rabatt zurück. Die Prämie liegt dadurch meist für etliche Jahre höher als ohne Unfall. Unser Rechner zeigt, wann es sich lohnt, einen Unfall­schaden selbst zu zahlen.

Was bei der Rück­stufung zu beachten ist

Wer seit Jahren unfall­frei fährt, zahlt weniger für die Auto­versicherung. Manchmal lohnt es sich, diesen Schadenfrei­heits­rabatt zu erhalten und einen Unfall­schaden selbst zu bezahlen. Gerade bei kleineren Schäden kann das am Ende viel Geld sparen, denn die Höhe des Schadens spielt bei der Rück­stufung keine Rolle. Egal, ob der Schaden 20 000 oder 1 000 Euro beträgt – der Versicherer stuft Sie in dieselbe Schadenfrei­heits­klasse zurück.

Der Rechner spart bares Geld

Sie wollen es genau wissen? Der Rück­stufungs­rechner der Stiftung Warentest ermittelt den Grenz­wert, bis zu dem es für Sie finanziell güns­tiger ist, den Schaden nicht über die Kfz-Versicherung laufen zu lassen, sondern selbst zu bezahlen. Der Rechner kalkuliert das individuell für Ihren persönlichen Schadenfrei­heits­rabatt und Ihre Auto­versicherung. Die Berechnung basiert auf den Mehr­kosten, die nach einer Rück­stufung durch höhere Versicherungs­beiträge in den kommenden zehn Jahren entstehen.

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Tipp: Sparen können Sie natürlich auch mit der Wahl der richtigen Versicherung. Mit dem Kfz-Versicherungsvergleich der Stiftung Warentest ermitteln Sie güns­tige Tarife genau für Ihren Bedarf. Grund­legende Informationen zum Thema Auto­versicherung erhalten Sie in unserem Special Kfz-Versicherung: Alles was Sie wissen müssen. Antworten auf Ihre konkreten Fragen liefern unsere FAQ Autoversicherung.

Wichtig zu wissen

  • Wie stuft der Versicherer zurück? Die Rück­stufung läuft nicht bei allen Auto­versicherungen gleich. Einige Tarife stufen stärker zurück als andere. Es kann sich daher lohnen, schon bei der Auswahl des Tarifs auf die Rückstufungspraxis zu achten.
  • Welcher Stichtag gilt? Die Auswertung gilt für die aktuellen Tarif­bestimmungen der Auto­versicherer zum Stichtag 28. Februar 2021. Wer einen Versicherungs­vertrag mit älteren Tarif­bestimmungen hat, sollte beim Versicherer nach­fragen, ob die Zuordnung der Beitrags­sätze zu den Schadenfrei­heits­klassen und die Rück­stufungs­praxis den Bestimmungen vom 28. Februar 2021 entsprechen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
  • Wie aktuell sind die Daten? Wir aktualisieren unseren Daten­bestand zweimal im Jahr. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, lassen Sie sich das Ergebnis unserer Berechnung von Ihrer Auto­versicherung bestätigen.
  • Welche Versicherer sind dabei? Versicherungs­gesell­schaften, die die Beitrags­sätze der Schadenfrei­heits­klassen und ihre Rück­stufungs­tabellen nicht dokumentiert haben, sind im Rechner nicht enthalten. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Kfz-Versicherung zwar die Schadenfrei­heits­klassen nennt, ihnen aber in den Versicherungs­bedingungen keine fest­gelegten Prozente zuordnet.

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