Wer einen Auto­unfall verschuldet, muss zahlen – selbst mit Voll­kasko­versicherung. Die meisten Kfz-Versicherungen stufen den Schadenfrei­heits­rabatt zurück, sodass der Beitrag fürs folgende Jahr deutlich höher ausfällt. Das gilt auch für die Rechnungen in den nächsten Jahren. Deshalb ist es vor allem bei kleinen Schäden oft wirt­schaftlicher, die Kosten aus eigener Tasche zu begleichen. Wann das der Fall ist, sagen Ihnen unsere beiden Gratis-Rechner zur Rück­stufung nach einem Verkehrs­unfall mit dem Pkw.

Was bei der Rück­stufung zu beachten ist

Wer seit Jahren unfall­frei fährt, zahlt weniger für die Auto­versicherung. Manchmal lohnt es sich, diesen Schadenfrei­heits­rabatt zu erhalten und einen Unfall­schaden selbst zu bezahlen. Gerade bei kleineren Schäden kann das am Ende viel Geld sparen, denn die Höhe des Schadens spielt bei der Rück­stufung keine Rolle. Egal, ob der Schaden 20 000 oder 1 000 Euro beträgt – der Versicherer stuft Sie in dieselbe Schadenfrei­heits­klasse zurück.

Der Rechner spart bares Geld

Sie wollen es genau wissen? Der kostenlose Rück­stufungs­rechner ermittelt den Grenz­wert, bis zu dem es für Sie finanziell güns­tiger ist, den Schaden nicht über die Kfz-Versicherung laufen zu lassen, sondern selbst zu bezahlen. Der Rechner kalkuliert das individuell für Ihren persönlichen Schadenfrei­heits­rabatt und Ihre Auto­versicherung.

Tipp: Sparen können Sie natürlich auch mit der Wahl der richtigen Versicherung. Mit dem Kfz-Versicherungsvergleich der Stiftung Warentest ermitteln Sie güns­tige Tarife genau für Ihren Bedarf. Grund­legende Informationen zum Thema Auto­versicherung erhalten Sie in unserem Special Kfz-Versicherung: Alles was Sie wissen müssen. Antworten auf Ihre konkreten Fragen liefern unsere FAQ Autoversicherung.

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Wichtig zu wissen

Wie stuft der Versicherer zurück? Die Rück­stufung läuft nicht bei allen Auto­versicherungen gleich. Einige Tarife stufen stärker zurück als andere. Es kann sich daher lohnen, schon bei der Auswahl des Tarifs auf die Rückstufungspraxis zu achten.

Welcher Stichtag gilt? Die Auswertung gilt für die aktuellen Tarif­bestimmungen der Auto­versicherer vom 31. Dezember 2019. Wer einen Versicherungs­vertrag mit älteren Tarif­bestimmungen hat, sollte beim Versicherer nach­fragen, ob die Zuordnung der Beitrags­sätze zu den Schadenfrei­heits­klassen und die Rück­stufungs­praxis den Bestimmungen vom 31. Dezember 2019 entsprechen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Wie aktuell sind die Daten? Wir aktualisieren unseren Daten­bestand zweimal im Jahr. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, lassen Sie sich das Ergebnis unserer Berechnung von Ihrer Auto­versicherung bestätigen.

Welche Versicherer sind dabei? Versicherungs­gesell­schaften, die die Beitrags­sätze der Schadenfrei­heits­klassen und ihre Rück­stufungs­tabellen nicht dokumentiert haben, sind im Rechner nicht enthalten. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Kfz-Versicherung zwar die Schadenfrei­heits­klassen nennt, ihnen aber in den Versicherungs­bedingungen keine fest­gelegten Prozente zuordnet.

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