Die Real Direkt AG, Beteiligungen, Immobilien, Vermögensverwaltung (Real Direkt AG) soll rund 1.300 Verträge rückabwickeln, die sie mit Anlegern abgeschlossen hat. Das geht aus einem Bescheid des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen in Berlin hervor.

Nach Berechnungen des Amtes geht es um etwa 2,5 Millionen Mark, die die Gesellschaft von Anlegern für den Abschluss typisch stiller Beteiligungen an dem Unternehmen kassiert hat. Für atypisch beziehungsweise typisch stille Beteiligungen habe die Real Direkt AG in einer Zusatzvereinbarung eine feste Gewinnzuweisung in Höhe von 4,25 Prozent für die Dauer von zehn Jahren garantiert. Bei typisch stillen Verträgen wurde Kunden ein "Vorausgewinn" in Höhe von 4,25 Prozent für die Dauer von zehn Jahren garantiert. Eine Verlustzuweisung sei für typisch stille Gesellschafter ausgeschlossen worden.

Solche Versprechen durfte die Real Direkt AG aber nicht machen. Nur bei den typisch stillen Beteiligungen handele es sich um das Einsammeln von Einlagen im Sinne des Kreditwesengesetzes. Die für solche Bankgeschäfte erforderliche Erlaubnis habe die Firma nicht, teilte das Aufsichtsamt mit.

Tipp: Anleger sollten unter Hinweis auf die Verfügung des Bundesaufsichtsamtes umgehend ihre Einlagen von der Gesellschaft zurückfordern.

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