So haben wir getestet

Im Test: 17 Rauchmelder mit Lang­zeitbatterien, darunter 12 Stan­dard­modelle, 1 funk­vernetz­barer Melder, 4 Geräte für Smart Home. Die Tabelle listet auch baugleiche Melder auf sowie laut Anbieter tech­nisch unver­änderte, noch erhältliche Rauchmelder mit gutem Gesamt­urteil aus test 1/2016 und 3/2016. Stich­proben­artig über­prüften wir sie durch erneute Tests. Einge­kauft haben wir die Produkte für den aktuellen Test im September bis November 2017. Preise: Anbieterbefragung im Oktober/November 2017.

Unter­suchungen: Das Prüf­verfahren hat sich seit 2016 nicht verändert. Neu: Prüfung des Daten­sende­verhaltens.

Preise: Der Produktfinder zeigt Online-Preise ohne Versand­kosten. Die Preise ermittelt der Online­dienst idealo.de.

Zuver­lässig­keit des Alarms: 50 %

Wirk­samkeit bei Bränden: Wir prüften in Anlehnung an EN 14604:2005 an je vier Exemplaren, wie schnell und bei welcher Rauch­partikeldichte sie bei Holz­schwelbrand und Flüssig­keits­brand (n-Heptan) anschlagen. Gefahr von Fehl­alarm: Wir kontrollierten die Empfindlich­keit in Anlehnung an EN 14604:2005 mit Prüfaerosol aus acht verschiedenen Richtungen. Außerdem ermittelten wir die Ansprech­empfindlich­keit von zehn Exemplaren in Anlehnung an EN 14604:2005. Bei Störung durch Luft­zug wurde der Einfluss der Strömungs­geschwindig­keit in Anlehnung an EN 14604:2005 beur­teilt. Die Funk­vernetzung im Praxis­test simulierten wir in einem Einfamilien­haus mit drei durch Stahlbeton­decken getrennten Ebenen.

Laut­stärke des Alarms: 15 %

Wir haben in Anlehnung an EN 14604:2005 den Schall­druck­pegel nach einer Alarm­dauer von 4 Minuten gemessen und die Richtungs­abhängig­keit der Schall­ausbreitung an sechs Mess­punkten kontrolliert.

Hand­habung: 25 %

Fünf tech­nisch erfahrene Prüf­personen beur­teilten Gebrauchs- und Monta­geanleitung (unter anderem Voll­ständig­keit, Lesbarkeit, Logischer Aufbau und Über­sicht­lich­keit, Empfehlungen zum Anbringungs­ort, Montagehinweise, Umgang mit Fehl­alarmen, Batterie- und Funk­tions­über­prüfung, Hinweise zum Verhalten im Brandfall, Hinweise zur Wartung und Reinigung), Montage an verschiedenen Decken­aufbauten (Holz­balken­decke mit Gips­kartonplatten, Beton­decke mit Kalkputz) und Inbetrieb­nahme (z. B. Befestigung), Bedienung und Funk­tions­kontrolle, zum Beispiel Betätigen der Prüftaste vom Boden aus, bei funk­vernetz­baren Meldern auch Kontrolle der Vernetzung.

Robustheit: 5 %

Aus 2,5 Meter Höhe ließen wir die Melder auf Teppichboden fallen, kontrollierten außerdem die Funk­tion durch Betätigen der Prüftaste und prüften in Anlehnung an EN 14604:2005 wie unempfindlich sie gegen­über elektrostatischer Entladung sind.

Deklaration: 5 %

Wir prüften Richtig­keit und Umfang sicht­barer Beschriftungen – zum Beispiel, ob Produktions- und Halt­barkeits­datum erkenn­bar sind.

Daten­sende­verhalten der App: 0 %

Bei den vier smarten Rauchmeldern sichteten wir bei den dazu­gehörigen Apps (Android und iOS) den Daten­strom und analysierten ihn. Als kritisch bewerteten wir unter anderem, wenn die App das Pass­wort bei der Über­tragung zum Anbieter­server trans­port­verschlüsselt, aber nicht zusätzlich codiert („gehasht“).

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet.

Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt:

Lautet das Urteil für Wirk­samkeit bei Bränden auf mangelhaft, konnte die Zuver­lässig­keit des Alarms nicht besser sein. War die Zuver­lässig­keit des Alarms befriedigend oder schlechter, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. War die Hand­habung mangelhaft, konnte das Qualitäts­urteil nicht besser sein, war die Hand­habung ausreichend, wurde das test-Qualitäts­urteil um eine halbe Note abge­wertet. War die Robustheit mangelhaft, wurde das test-Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet. Bei nur ausreichender Deklaration wurde es um eine halbe Note abge­wertet.

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Test37 Rauchmelder im Test19.12.2017
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