Promotion & Sponsoring: Werbeverbot verwässert

Raucherentwöhnung Test

Nach Intervention des Verbraucherzentrale Bundesverbands hat Reemtsma sich dazu verpflichtet, mit diesem Motiv nicht mehr zu werben.

Die Bundesregierung blockiert ein EU-weites Tabakwerbeverbot und hat die „Anti-Tabak-Konvention“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwar unterschrieben, aber verwässert. Entscheidender Punkt: Es fehlt der Wille, ein Werbeverbot für Tabakwaren durchzusetzen. Seit 1975 ist Tabakwerbung in Fernsehen und Hörfunk per Gesetz verboten. Werbung, die Rauchen als unschädlich oder gesund, als Mittel zur Anregung körperlichen Wohlbefindens oder das Inhalieren als nachahmenswert darstellt, ist ebenfalls nicht erlaubt.

Regeln verletzt

Raucherentwöhnung Test

Bei der Kampagne „Von Mensch zu Mensch“ für die Marke Cabinet lights von Reemtsma ist eine gerichtliche Klärung beabsichtigt.

Selbstbeschränkungsvereinbarungen der Tabakindustrie sehen unter anderem vor, keine Werbung mit Prominenten oder mit unter 30-jährigen Models zu zeigen – sie soll sich nicht an Jugendliche richten. Aber die Umsetzung ist mangelhaft. In Deutschland kommt eine Untersuchung des Berliner Senats (Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf) zu dem Schluss, dass viele Tabakplakate die verschiedenen Regeln und Bestimmungen verletzen. Die beiden Fotos zeigen Beispiele dafür.

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