Ein Zeitschriftenabonnement, das bis zum frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt nicht mehr als 200 Euro kostet, muss nicht schriftlich abgeschlossen werden. Auch eine Onlinebestellung per E-Mail ist unterhalb dieser „Bagatellgrenze“ wirksam, entschied der Bundesgerichtshof (Az. I ZR 90/01).

Das Urteil gilt nicht nur für Zeitschriftenabos, sondern für alle so genannten Ratenlieferungsverträge, bei denen der Kunde regelmäßig mit Produkten beliefert wird.

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