Tipps

  • Vorbereiten. Bartstoppeln sind hart und widerspenstig, deshalb müssen sie gut eingeweicht werden. Am besten Sie waschen Ihr Gesicht vor dem Rasieren mit warmem Wasser und Seife. Haut und Haare quellen dann schon etwas auf und werden weicher.
  • Einschäumen. Egal ob Rasierschaum, -gel, -creme oder -seife: Tragen Sie Ihr Rasiermittel entgegen der Haarwuchsrichtung auf die Bartzone auf und lassen Sie es nach leichtem Einmassieren einwirken. Zwei bis drei Minuten sollten Haar und Haut Zeit zum Quellen bekommen. Besonders wichtig ist das bei empfindlicher Haut oder wenn Sie zu entzündeten Haarwurzeln neigen.
  • Rasieren. Jeder gestandene Mann hat seine eigenen Rasierrituale und -tricks. Neulingen sei empfohlen: Den Rasierer nicht zu stark aufdrücken. Berühren Sie die Haut nur sanft mit der Klinge. Und lassen Sie sich Zeit. Vermeiden Sie kurze, hektische Bewegungen. Die zu rasierende Hautpartie wird mit der freien Hand vorsichtig gespannt und die Klinge in Wuchsrichtung der Haare gezogen. Dann noch einmal andersherum. Heben Sie sich die Rasur von Kinn und Oberlippe bis zum Schluss auf. Hier sprießt der Bart meist am kräftigsten. Hier brauchen die Haare auch am längsten, um durch die Rasiermittel aufgeweicht zu werden.
  • Ausspülen. Zwischendurch die Klinge ausspülen, damit Seife und Haarstoppeln nicht den Rasierer verstopfen.
  • Verletzungen. Meist ist Hektik oder eine stumpfe Klinge der Grund für kleine Schnittwunden. Im Notfall hilft immer noch der Alaunstift, der kleine Blutungen in Sekundenschnelle stoppt.
  • Danach. Spülen Sie Ihr Gesicht mit kaltem Wasser ab. Das schließt die Poren. Zusätzlich können Sie das Gesicht mit einem leicht desinfizierenden Aftershave einreiben, bei empfindlicher Haut lieber mit einem After-shave-Balsam, der weniger Alkohol enthält. Manch einem reicht auch eine Allzweckcreme als Nachbehandlung.

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