Unser Vergleich von Rasentrimmern zeigt: Es lohnt sich, etwas mehr Geld für einen Rasenkanten­schneider mit Akku auszugeben.

Im Rasentrimmer-Test der Stiftung Warentest treten 9 Rasentrimmer mit Akku gegen 5 mit Kabel an (Preise: 40 bis 295 Euro). Am Ende schneiden 6 Geräte gut ab, davon nur eins mit Steck­dosen­anschluss. Im Test: Markengeräte von Gardena, Bosch & Co sowie Baumarkt­ware von Obi und Hellweg. Die Trimm­leistungen sind teil­weise eindrucks­voll. Große Unterschiede gibts bei der Laut­stärke. Manche der Garten­werk­zeuge lassen schöne Blumen ums Über­leben zittern. Und eines provoziert Rücken­schmerzen.

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TestRasentrimmer im Test02.05.2020
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Rasentrimmer mit heraus­nehm­baren Akkus getestet

Im Test sind Modelle mit Akkus, die sich heraus­nehmen und auch in andere Geräte desselben Anbieters einsetzen lassen, also zum Beispiel in eine Heckenschere. Mit einem solchen Akku-System können Verbraucher Geld sparen, weil sich ein Energiespeicher für mehrere Geräte nutzen lässt. Außerdem sind nützliche Zweit­akkus so oft günstig verfügbar. Vorrangig wählten die Prüfer der Stiftung Warentest Rasentrimmer mit 18-Volt-Akku aus, alternativ aber auch mit 22 oder 36 Volt. Praktisch sind die Akku-Rasentrimmer alle­samt: kein störendes Kabel und schnell einsatz­bereit.

Das bietet der Rasentrimmer-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 14 Rasentrimmer, davon 9 Akku-Rasentrimmer und 5 Elektro-Rasentrimmer mit Kabel. Getestet haben wir neben dem Trimmen unter anderem Hand­habung, Sicherheit, Halt­barkeit sowie Umwelt- und Gesund­heits­eigenschaften (etwa Geräusch, Schad­stoffe in Griffen und Strom­verbrauch), bei den Akku-Trimmern zusätzlich noch Reich­weite, Lade­zeit und Kapazität der mitgelieferten Akkus.

Kauf­beratung. Wir sagen, welche Rasentrimmer gut abschneiden, was die Testsieger auszeichnet, worin die Vor- und Nachteile von Kabel- und Akku-Trimmern bestehen, und welche Rasentrimmer das Nerven­kostüm von lärm­empfindlichen Nach­barn schonen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 5/2020.

Manche Kabel-Trimmer im Test sind sehr laut

Rasentrimmer sind bei Nach­barn oft als nervende Krachmacher verschrien. Tatsäch­lich waren im Test einzelne Kabel-Trimmer lauter als Elektro-Rasenmäher. Akustik­experten und Nutzer beur­teilten die Geräusche der netz­gebundenen Trimmer mehr­fach als besonders unangenehm. Die Akku-Rasentrimmer arbeiteten meist deutlich leiser und nervten weniger. Doch auch der beste Rasentrimmer kommt ohne eine gewisse Laut­stärke nicht aus.

Beim Rasentrimmen versagt keines der Geräte

Im Fokus unseres Rasentrimmer-Tests stehen Geräte für Hobby­gärtner, die Grashalme mit rotierenden Mähfäden kappen. Deren Trimm­leistung erwies sich im Hinblick auf typische Hausgärten durchweg mindestens als befriedigend. Mit einigen Rasentrimmern ließen sich noch bessere Leistungen erzielen und in gleicher Zeit deutlich größere Flächen mähen. Auch Wild­wuchs konnten viele Geräte erfolg­reich platt machen. Nicht im Test sind stärkere Motorsensen für Profis oder auch Frei­schneider mit rotierenden Metall­messern.

6 000 Meter ohne Ausfall

Rasentrimmer bestehen aus einem langen Griff, an dessen Ende ein Elektromotor sitzt. Der lässt Kunst­stoff­fäden so schnell rotieren, dass sie Grasstängel kappen. Im Halt­barkeits­test musste sich zeigen, ob die Geräte Strapazen über­leben, wie sie beim Schneiden von 6 000 Meter langen Gras­streifen auftreten. Das entspricht Belastungen, die Hobby­gärtner erst im Laufe vieler Jahre zuwege bringen.

Blumen­tod und krummer Rücken

Hohes Ärger­potenzial offen­barte ein Trimmer, der über keinerlei Möglich­keit verfügt, ihn individuell einzustellen. Bei groß­gewachsenen Menschen kann längeres Arbeiten damit dem Rücken nicht gut tun. Kummer bereiten auch versehentlich abge­säbelte Blumen. Viele Trimmer haben einen klapp­baren oder auszieh­baren Pflanzen­schutz­bügel als Abstandhalter. Fehlt er oder funk­tioniert er suboptimal, müssen Blumenfreunde bangen.

Vor dem 29. April 2020 gepostete Nutzer­kommentare beziehen sich auf eine Vorgänger-Unter­suchung.

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