Beim Roboter-Betrieb zu beachten

  • Gut planen. Planen Sie die Lage von Begrenzungs­kabel und Lade­station gut. Bei einfachen Rasenflächen ist das Verlegen unpro­blematisch. Aufwendiger ist es bei komplexen, verwinkelten Gärten mit vielen Engstellen, Beeten und Sträuchern. Hier ist die Hilfe und Beratung eines Fach­betriebs sinn­voll. Mitunter sind Rasenflächen auch unge­eignet für Mähroboter. Umgeben Sie Rasenränder mit einigen Zenti­metern Steinplatten auf Höhe der Grasnarbe, da die Roboter einen Rand­streifen stehen lassen. Andernfalls müssen Sie mit einem Trimmer nach­schneiden.
  • Aller Anfang ist schwer. Manche Anbieter empfehlen, hohes Gras vor dem ersten Einsatz mit einem herkömm­lichen Mäher auf ein übliches Maß zu kürzen. Beob­achten Sie den Mähroboter in den ersten Wochen bei der Arbeit. Erreicht er alle vorgesehenen Ecken? Wo gibt es Problem­stellen, an denen eventuell der Begrenzungs­draht anders verlegt werden muss? Vor allem in verwinkelten Gärten mit vielen Engstellen, Beeten oder Sträuchern kann einige Zeit vergehen, bis zu sehen ist, an welchen Stellen der Roboter Probleme hat.
  • Mähzeiten programmieren. Passen Sie die Mähzeiten den Jahres­zeiten, dem Wetter und der Wuchs­kraft des Rasens an. Roboter, die sich für eine große Fläche eignen, werden mit derselben Rasenfläche schneller fertig als kleinere Geräte. Passen Sie die Mähzeiten auch Ihrer Gartennut­zung an. Sind Kinder oder Haustiere im Garten, sollte der Roboter nicht mähen. Unbe­aufsichtigt sollte der Mäher ohnehin nur arbeiten, wenn Sie sicher sind, dass keine Personen in der Nähe sind.
  • Sauber halten. Besonders bei feuchtem Gras verschmutzen einige Roboter schnell. Befreien Sie den Mäher mindestens einmal pro Woche von Gras­ablagerungen. Auf Dauer können sonst die Messer blockieren. Stark verschmutzte Mäher können auch lauter werden.
  • Wartung. Einmal einge­richtet, brauchen Rasenroboter außer der wöchentlichen Reinigung nur wenig Wartung. Ansonsten ist vor allem das regel­mäßige Wechseln der Messer wichtig. Die Anbieter empfehlen einen Messer­wechsel je nach Häufig­keit des Mähens nach einigen Monaten. Das geht schnell und einfach. Ersatz­klingen kosten nur wenige Euro, zum Teil gibt es unterschiedliche Qualitäten. Viele Händler bieten auch einen Wartungs­service an. Das kostet im Jahr um die 100 Euro. Teurer kann ein neuer Akku sein, der nach einigen Jahren fällig werden kann. Die Anbieter berechnen dafür zwischen 70 und 415 Euro plus eventuelle Einbaukosten.
  • Im Winter. Laden Sie den Akku auf, am besten nicht ganz voll sondern zu 50 bis 70 Prozent (Lade­anzeige). Lagern Sie den Mähroboter in einem frost­freien und trockenen Raum. Wenn Sie die Lade­station nicht abbauen, schützen Sie sie mit einer Plane. Der Begrenzungs­draht bleibt im Garten – er wächst mit der Zeit ein.
  • Versicherung. Klären Sie, ob die Hausrat­versicherung den Mähroboter gegen Diebstahl versichert. Das ist nicht bei allen Anbietern der Fall. Ob eine Haft­pflicht­versicherung greift, wenn eine dritte Person durch den Mähroboter zu Schaden kommt, muss nach Auskunft des Gesamt­verbands der Deutschen Versicherungs­wirt­schaft (GDV) im Einzel­fall geklärt werden. Laut GDV gibt es bisher keine Präzedenzfälle. Die Anbieter weisen in ihren Gebrauchs­anweisungen darauf hin, dass der Nutzer für Schäden an Dritten verantwort­lich ist.

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