Rasenroboter Test

Ein stets gepflegter Rasen, ohne viel dafür zu tun. Mit einigen Rasenrobotern klappt das wirk­lich. Andere dagegen mähen schon mal die Rabatten des Nach­barn nieder, verheddern sich ständig irgendwo oder bleiben immer wieder unver­mittelt stehen. Und keiner ist so sicher, dass man ihn ohne Aufsicht allein im Garten wissen möchte, wenn er den Spiel­trieb der Kinder weckt. Am Ende sind von acht Mährobotern im Test nur zwei gut, einer ist mangelhaft.

Kompletten Artikel freischalten

TestRasenrobotertest 05/2014
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 9 Seiten).

Kabel im Garten verlegen

Rasenroboter sind echte Auto­nome. Sie mähen so lange, bis ihr Akku zur Neige geht, fahren selbst­ständig zur Lade­station, tanken Strom und mähen weiter. Zuvor muss im Garten die Lade­station installiert und ans Stromnetz ange­schlossen werden. Entlang der Rasenränder muss zudem ein Begrenzungs­kabel im Gras verlegt werden. Dieses erzeugt ein elektrisches Feld, anhand dessen der Roboter sich orientiert. Inner­halb des einge­grenzten Terrains bewegt er sich mit Hilfe von Sensoren. Begegnet er einem Hindernis, fährt er leicht dagegen, setzt zurück und mäht in anderer Richtung weiter. Je nach Größe der Fläche ist der Rasen spätestens nach einigen Tagen einmal komplett abge­grast.

Ein Traum in Grün

Rasenroboter: Allein auf weiter Flur

Macht der Rasenroboter vor dem Schuh halt? Die Antwort im Video.

Wenn alles klappt, lassen Rasenroboter den Traum eines jeden Greenkee­pers in Erfüllung gehen. Sie mähen so leise, dass sie Tag und Nacht arbeiten können, ohne jemanden zu stören. Sie brauchen wenig Strom. Die Messer sind so scharf, dass sie die Halme förmlich rasieren und nicht so zerrupfen, wie es viele herkömm­liche Mäher aus dem aktuellen Rasenmäher-Test (test 4/2014) tun. Zudem hat man keine Mühe mit dem Wegräumen von Schnitt­gut. Im Gegen­teil: Die kurzen Gras­schnipsel dienen zugleich als natürlicher Dünger.

Das Blumen­beet abge­mäht

Oft bleibt das allerdings ein Traum. Besonders beim Ambrogio, Modell L75 Deluxe. Mindestens einmal am Tag büxte er zum Nach­barn aus, blieb dort stehen und drehte sich hilf­los auf der Stelle mähend im Kreis – so lange, bis ihn jemand zurück­holte. Auch auf dem eigenen Rasen hielt er sich nicht wirk­lich an die Regeln. Das einge­grenzte Blumen­beet mähte er komplett ab. Außerdem vergaß er immer wieder, recht­zeitig zur Lade­station zurück­zukehren. Mit leerem Akku blieb er mitten auf dem Rasen stehen und musste zur Station getragen werden. Kurzum: Der Ambrogio braucht eine Rund-um-die Uhr-Betreuung. Intensive Zuwendung benötigte auch der Worx Land­roid M WG794E. Oft hing er hinter Hinder­nissen fest und wartete darauf, dass ihn jemand befreite. Gegen Ende des Praxis­tests ging er zudem mehr noch als der Ambrogio gern mal auf Wanderschaft. Bei einem der Ausflüge hielt ihn nur der Zaun um das Testgelände davon ab, in einen Bach zu fahren.

Perfekter Rasen ohne einen Finger krumm zu machen

Dass es besser geht, zeigten vier andere Anbieter. Sie haben den Prüfrasen in den drei Monaten, die sie für den Test unterwegs waren, gut und nahezu störungs­frei gepflegt. Dass es am Ende nur für zwei Anbieter ein gutes Gesamt­urteil gab, lag an der Sicher­heits­bewertung.

Rasenroboter sind kein Spielzeug

Umfrage Rasenroboter

Umfrage

Was halten Sie von Rasenrobotern?

Ergebnisse

Die Prüfer haben für jeden Roboter eine Sicher­heits­analyse erstellt. Die entscheidende Frage: Wie groß ist das Risiko, sich an den Geräten zu verletzen – sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Ergebnis: Es bleibt immer ein Rest­risiko. Alle Anbieter weisen darauf hin, dass beim Mähen keine Personen, insbesondere keine Kinder, in der Nähe sein dürfen – zumindest nicht unbe­aufsichtigt. Greift ein Kind beim Spiel unter die Maschine, sind die Fingerkuppen in Gefahr. Das Risiko ist aber nicht bei allen Robotern gleich groß.

Am Bein hoch­gefahren

Bei den drei Test­besten ist das Verletzungs­risiko am geringsten, weil hier die Messer am besten durch das Gehäuse abge­schirmt sind. Bei Sabo und Ambrogio dagegen kamen die Prüfer leichter ran. Der Ambrogio reagiert zudem so spät auf Hinder­nisse, dass er sogar ein Stück am Bein eines Kindes hoch­fahren und den Fuß verletzen könnte. Bei zwei Geräten reagiert der Hebesensor nicht in jeder Situation. Eigentlich müssen die Roboter beim Anheben sofort still stehen. An der falschen Stelle angefasst, laufen sie aber weiter. Bei keinem der getesteten Rasenroboter lautete das Sicher­heits­urteil besser als Befriedigend.

Jetzt freischalten

TestRasenrobotertest 05/2014
0,75 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 9 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 11 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 266 Nutzer finden das hilfreich.