Rasenmäher mit Akku Test

Gut gemäht. Bosch stutzt trockene, nasse und hohe Halme zuver­lässig.

Rasenmäher mit Akku haben für den Garten­besitzer bedeutende Vorteile: Sie arbeiten leiser als Benzin-Mäher und sind mobiler als kabel­gebundene Geräte. Ohne die stete Gefahr, das Anschluss­kabel zu zerschneiden, lässt es sich entspannt mähen. Unser Testsieger mäht auch bei höherem Gras gut. Zwei Geräte fallen durch: in ihren Griffen fanden wir verbotene Schad­stoffe. Im Test: 11 Akku-Rasenmäher, davon 4 mit der Gesamt­note gut (Preise: 360 bis 700 Euro).

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TestRasenmäher mit Akkutest 04/2017
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Kein Problem bei trockenem Gras

Wer einen gepflegten Rasen möchte, muss ihn kurz halten. Regel­mäßiges Mähen bringt fein verzweigte Halme und eine dicht bewachsene Fläche hervor – voraus­gesetzt, der Rasenmäher schneidet das Gras wirk­lich sauber und gleich­mäßig. Die Stiftung Warentest hat elf akkube­­trie­bene Rasenmäher für kleine und mitt­lere Gärten geprüft. Fünf der Produkte im Test mähten trockenen Rasen gut, einer sogar sehr gut. Die Anbieter empfehlen die Mäher für Flächen zwischen 270 und 600 Quadrat­metern. Das dürfte vielen Garten­besitzern genügen.

Nasses und hohes Gras macht vielen Mähern Probleme

Hohes Gras lag vielen Mähern im Test weniger, feuchte Halme bekam nur einer gut in den Griff. Vielen Geräten fehlt einfach die Kraft, um lange oder feuchte Grashalme in die Fang­körbe zu schleudern. Einige Geräteanbieter weisen in ihren Anleitungen zwar darauf hin, dass die Mäher für trockenes Gras ausgelegt sind, aber manchmal geht es eben nicht anders. Auch die Rasenmähernorm fordert eine Prüfung bei feuchtem Gras. Makita und Greenworks Tools sind unter diesen Verhält­nissen quasi unbrauch­bar, sie verstopfen schnell.

Verbotene Schad­stoffe im Griff

Dass Greenworks Tools und Konkurrent Wolf-Garten die Gesamt­note mangelhaft erhielten, hat indes einen anderen Grund: ­Beide Anbieter leisten sich kurz­kettige Chlorparaf­fine im Griff­polster; diese umwelt- und gesund­heits­schädlichen Stoffe sind verboten.

Beweglich ohne Kabel

Im Test mähten die guten Modelle mit einer Akkuladung etwa 260 bis 370 Quadrat­meter Rasen. Bei nied­riger Grashöhe und -dichte schaffen manche Mäher noch mehr. Ist der Akku leer, bevor die Arbeit voll­ständig erledigt ist, sollte ein Reserveakku greif­bar sein. Nur bei wenigen Mähern ist ein Wechselakku im Liefer­umfang enthalten. Bei den meisten Geräten sind Zweit­akkus teures Sonder­zubehör zu Preisen von 132 bis 219 Euro. Für manche Modelle sind sogar zwei Reserveakkus nötig: Sie arbeiten mit zwei Akkus gleich­zeitig. Zwei kleine Energiespeicher kosten ähnlich viel wie ein großer.

Akku auch für andere Maschinen

Alle Anbieter im Test haben weitere Maschinen im Programm, in welche die Rasenmäher-Akkus ebenfalls passen – etwa Heckenscheren, Kettensägen oder Motorsensen. Praktisch sind hier die Mäher, die mit zwei Einzel­akkus gleich­zeitig arbeiten. Einzeln taugen die Stromspeicher für Hand­geräte wie Bohr­maschinen, Schleifer oder Stichsägen; im Zweier­pack versorgen sie die Groß­geräte.

Das bietet der test-Artikel

Test­ergeb­nisse für 11 Akku-Rasenmäher. Tabelle und Test­kommentare zeigen, wie die mobilen Helfer individuell abschneiden.

Wir sagen,

  • welche Mäher sich für trockenes, feuchtes oder hohes Gras eignen,
  • wie gut die Akkus in der Dauer­prüfung abschneiden,
  • wie gut Reinigung und Wartung der Mäher klappen,
  • wie ihr Gerät am besten durch den Winter kommt.

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