Tipps

Welcher Mäher? In der Regel Hand- oder Elektromäher. Müssen viele Bäume umschifft werden, kommt auch ein Akkumäher infrage. Benzinmäher verpesten die Luft und lohnen sich nur bei großen Gärten – dann aber als Viertakter. Aufsitzmäher sind etwas für Parkbesitzer.

Welche Schnittbreite? Je breiter, desto schneller gemäht, allerdings wird auch der Kraftaufwand größer. Für kleine Flächen reichen 32 Zentimeter, für mittelgroße eher 38 und mehr. Bei sehr breiten Mähern lohnt sich Radantrieb.

Was muss er haben? Wer oft die Schnitthöhe verstellt, lernt einen zentralen Stellknopf wie beim Brill Basic 32 ED lieben. Die Fangbox sollte eher über als unter 30 Liter fassen. Eine Füllmengenanzeige ist schön, aber bei den getesteten Billigmodellen nicht zu haben. Große Menschen brauchen einen hohen Führungsholm (Griff). Bei Elektromähern lässt sich bei der Wende das Kabel am einfachsten über einen Gleitbügel von links nach rechts führen, wie beim Hornbach FloraSelf 1032 E.

Vor dem Mähen: Steine vom Rasen aufheben. Festes Schuhwerk ist ein Muss. Es gibt immer wieder Unfälle, deshalb: Finger nicht unters Gehäuse, wenn der Motor läuft. Den Sicherungsschalter am Griff nicht mit Klebeband überlisten. Mit einem FI-Schutzschalter wird der Strom bei überfahrenem Kabel blitzschnell abgeschaltet (ca. 40 Euro).

Wann mähen? Nur montags bis samstags von 7 bis 20 Uhr – so legt es die Bundesverordnung fest. Weil sie bei Handmähern nicht greift, darf man damit auch sonntags an die Arbeit – wenn nicht strengere Regeln vor Ort die Ruhe schützen. Rücksicht lohnt, Handmäher sind nicht lautlos.

Wie oft? Gepflegte Rasen alle ein bis zwei Wochen, Blumenwiesen seltener. Dünger gibt Kraft – eine Bodenanalyse sagt, wo es mangelt. Bei Dürre früh oder am Nachmittag reichlich wässern – einmal pro Woche.

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