Rapsöl Meldung

Rapsöl ist der neue Hit, wenn es um gesunden Fettkonsum geht. (Damit meinen wir aber nicht die gentechnische veränderte Saat, die jetzt versehentlich ausgesät wurde.) Rapsöl passt wie maßgeschneidert in der Zusammensetzung seiner Fettsäuren in die neuesten ernährungsphysiologischen Empfehlungen. Rapsöl enthält ­ wie Olivenöl ­ zum überwiegenden Teil Ölsäure. Das ist eine einfach ungesättigte Fettsäure, die den Cholesterinspiegel des Blutes senken kann ­ und zwar im Wesentlichen zulasten der schädigenden LDL-Fraktion. Der Anteil an der eher ungünstigen gesättigten Fettsäure, die wir ohnehin mit Fleisch- und Milchprodukten reichlich aufnehmen, ist geringer als bei fast jedem anderen Pflanzenöl.

Und ganz wichtig: Im Rapsöl steckt auch eine Omega-3-Fettsäure (zehn Prozent). Der wird in Studien eine besonders günstige Beeinflussung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose bescheinigt. Übrigens: Cholesterinfrei sind alle Pflanzenöle. Ein spezieller Vermerk, wie er auf bestimmten Flaschen steht, ist Werbung mit Selbstverständlichkeiten.

Rapsöl hat kaltgepresst einen leicht nussigen Geschmack, der gut zu Salaten passt. Raffiniert und geschmacksneutral kann das Öl in der Küche vielseitig verwendet, zum Braten und Backen unbeschadet bis 180 Grad erhitzt werden.

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