Kredite für kurz­fristigen Geldbedarf

Abruf­kredit. Der Kunde erhält einen Kredit­rahmen, über den er frei verfügen kann. Zinsen werden nur auf den in Anspruch genom­menen Betrag fällig. Der Kredit hat keine feste Lauf­zeit, den Zins kann die Bank immer an den Markt­zins anpassen. Meist ist monatlich ein kleiner Mindest­betrag zurück­zuzahlen. Der Abruf­kredit ist so flexibel wie ein Dispokredit und so günstig wie ein Raten­kredit.

Dispokredit. Die Bank räumt einen Über­ziehungs­rahmen auf dem Giro­konto ein, den der Kunde nach Bedarf in Anspruch nehmen kann. Dafür nehmen viele Banken einen hohen Zins. Die Bank kann den Zins immer an den Markt anpassen.

Raten­kredit. Die Bank leiht dem Kunden eine Summe für einen fest­gelegten Zeitraum. Der Kredit wird mit gleich hohen Monats­raten in einem fest­gelegten Zeitraum zurück­gezahlt. Der Zins steht für die gesamte Lauf­zeit fest.

Kreditkarte mit Teilzahlung. Der Karten­heraus­geber räumt dem Kunden ein Kredit­limit ein. In diesem Rahmen kann er Rechnungen bezahlen oder Geld abheben. Von den monatlichen Umsätzen muss er nur einen Teil­betrag begleichen, zum Beispiel 3 Prozent monatlich und mindestens 25 Euro. Für den offenen Betrag werden hohe Zinsen von jähr­lich 12 bis 20 Prozent fällig.

Wert­papier­kredit. Bank­kunden können ihr Wert­papierdepot beleihen lassen. Die Bank räumt ihnen je nach Wert und Zusammenset­zung einen Kredit­rahmen ein. Er sollte wegen möglicher Kurs­schwankungen nicht voll ausgeschöpft werden. Die Zinsen sind günstig.

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