Er ist so flexibel wie der Dispokredit, aber viel güns­tiger. Obwohl ihn kaum einer kennt, ist der Abruf- oder Rahmenkredit für viele im Vergleich zum Dispo die bessere Alternative. Vor allem für Bank­kunden, die dauer­haft ihr Giro­konto über­ziehen. Die Stiftung Warentest hat Angebote von 7 Banken, 18 Sparkassen und einem Fintech-Unternehmen verglichen. Je nach Nutzungs­dauer und Bonität des Kunden reichen die Soll­zinsen von rund 3 bis knapp 14 Prozent.

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TestRahmenkredit15.04.2019
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Nur wenige Anbieter am Markt

Einen Abruf- oder Rahmenkredit, den der Kunde immer in Anspruch nehmen kann, wenn er Geld benötigt, bekommen Bank­kunden, deren Schufa-Auskunft einwand­frei ist und die ein regel­mäßiges Einkommen haben. Nur 25 Banken und ein Fintech-Unternehmen bieten diesen Kredit an. Das ergab unsere Befragung bei 148 Anbietern.

Das bietet der Rahmenkredit-Vergleich der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt die regionalen und über­regionalen Angebote für Abruf- oder Rahmenkredite von sieben Banken, 18 Sparkassen und einem Fintech-Unternehmen. Wir haben den minimal/maximal möglichen Kredit­rahmen und die monatliche Mindest­rück­zahlung erhoben und nennen Soll- und Effektivzins. Neun Anbieter vergeben Abruf­kredite auch an Selbst­ständige und Freiberufler.

Tipps und Hintergrund. Wir sagen, von welchem Angebot Sie lieber die Finger lassen sollten, welche Alternative zum Abruf­kredit Sparkassen­kunden haben, und nennen weitere Kreditalternativen für den kurz­fristigen Geldbedarf.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus 5/2019.

Flexibler Kredit – nicht an Giro­konto gebunden

Abruf­kredit heißt: Der Kunde eröffnet ein Kredit­konto, von dem er nach Bedarf beliebig hohe Beträge abrufen kann. Die Grenze ist eine von der Bank fest­gelegte Höchst­summe. Bei den Kredit­instituten im Test liegt sie zwischen 1 500 und 50 000 Euro. Der Abruf­kredit ist nicht immer an ein Giro­konto bei derselben Bank gebunden.

Güns­tige Zinsen für den Kredit auf Abruf

Abruf­kredite sind im Vergleich zu Dispokrediten billige Darlehen. In unserem Test verlangen die güns­tigsten Banken einen Soll­zins von weniger als 5 Prozent. Der Soll­zins ist der Zins­satz pro Kalender­jahr ohne weitere Kosten. Das teuerste Angebot der Banken im Test liegt bei 7,46 Prozent. Für einen Dispositions­kredit zahlt der Bank­kunde derzeit im Schnitt knapp 10 Prozent, in der Spitze bis 13 Prozent.

Als einzige Bank macht die Deutsche Bank den Zins für ihren Rahmenkredit von der Bonität des Kunden abhängig. Kunden mit bester Kreditwürdig­keit zahlen 3,92 Prozent, Kunden mit schlechter Bonität 10,34 Prozent.

Soll­zins und Effektivzins

Für jeden Bank­kredit sind Zinsen fällig. Der Soll­zins­satz gibt an, wie hoch diese ausfallen. Der Effektivzins ist höher als der Soll­zins, weil die Zinsen nicht jähr­lich, sondern monatlich oder vierteljähr­lich belastet werden. Im Effektivzins müssen alle Kosten des Kredits enthalten sein, wie Bereit­stellungs­zinsen und Konto­führungs­gebühren. Er zeigt also, wie viel der Kredit Jahr für Jahr wirk­lich kostet.

Kleine Mindest­rück­zahlung fällig

Für die Tilgung schreiben die Banken eine kleine monatliche Mindest­rate in den Vertrag, meist 2 Prozent des in Anspruch genom­menen Kredit­betrags, mindestens 50 Euro. Freiwil­lig kann der Bank­kunde mehr als den Mindest­betrag oder auch den gesamten Kredit­betrag auf einen Schlag tilgen.

Konditionen­über­sicht für Raten­kredite

Anders als ein Rahmen- oder Abruf­kredit, den der Kunde je nach Bedarf abruft, stellt die Bank bei einem Raten­kredit sofort eine fixe Summe zur Verfügung. Die Stiftung Warentest recherchiert jeden Monat die besten Ratenkredite. Unsere Über­sicht enthält die Effektivzins­sätze für Darlehen über 5 000, 10 000 und 20 000 Euro für verschiedene Lauf­zeiten. Eine Tabelle zeigt, wie hoch Ihre monatliche Belastung je nach Kreditsumme ausfällt.

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