Der Lachs und die Gesundheit: Zuchtlachs ist fetter

Vitamine, Eiweiß, Salz. Lachs enthält viele Vitamine (A, B, D, Folsäure) und Mineralstoffe wie Jod, Kalium, Phosphor. Viel Fischeiweiß, im Schnitt 21 Prozent, macht ihn leicht verdaulich. Aber: Räucherlachs ist reich an Salz. Mit 100 Gramm kann man fast die noch akzeptable Tagesmenge von 6 Gramm erreichen.

Schwankender Fettgehalt. Lachs ist ein fettreicher Fisch, doch der Fettgehalt kann jahreszeitlich und je nach Teil des Fisches stark schwanken. Im Zuchtlachs fanden wir 8 bis 13 Prozent Fett, im pazifischen Wildlachs um 3 Prozent. Letzterer ist artbedingt und aufgrund von mehr Bewegung fettärmer. Das zeigt sich auch im Brennwert: 100 Gramm Zuchtlachs, vier bis sechs Scheiben, hatten im Test rund 150 bis 210 Kilokalorien, Wildlachs im Schnitt 120.

Biolachs mit viel Omega 3. Fischfett ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die der Herz- und Gefäßgesundheit guttun. Die höchsten Gehalte fanden wir im Lachs aus ökologischer Aquakultur. Beim wilden Rotlachs ist der Anteil dieser essenziellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Fett am geringsten. Der wilde Silberlachs im Test konnte hier mit den Zuchtlachsen mithalten. Auffällig ist, dass im Test konventioneller Zuchtlachs im Vergleich zu Wild- und zu Biolachs höhere Anteile an Omega-6-­Fett­säuren aufweist. Sie stammen aus zugefüttertem Pflanzenöl.

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