Tipps

  • Infos. Informieren Sie sich vorher über die bereiste Region. Nutzen Sie die Webseiten der Fremdenverkehrsämter und Radorganisationen.
  • Fernwege. Eine Liste aller Radfernwege hilft bei der Planung Ihrer Tour. Holen Sie sich das Material beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub unter deutschland-tourismus.de oder vom Onlineportal radatlas.de.
  • Planen. Planen Sie Ihre Tour nach den Bedürfnissen aller Teilnehmer. Achten Sie auf Kinder und langsamere Fahrer. Wer überfordert ist, verliert schnell den Spaß.
  • Sicherheit. Checken Sie Ihr Fahrrad vor der Tour gründlich durch. Haben die Reifen noch genug Profil, sind die Bremsbeläge fit, funktioniert die Beleuchtung und ist die Schaltung richtig eingestellt? Nichts ist nerviger als unnötige Pannenstops. Nutzen Sie den Servicecheck im Radladen, wenn Sie nicht selbst schrauben wollen.
  • Etappen. Starten Sie mit ein bis zwei leichten Etappen. So kommen Sie am besten in Tritt. Rechnen Sie anschließend mit etwa 50 bis 100 Kilometern pro Tag. Sportliche Fahrer schaffen auch mehr.
  • Pausen. Planen Sie regelmäßige Pausen ein. Der Wechsel zwischen Aktion und Ruhe motiviert. Für Kinder ist Abwechslung wichtig: Badepausen, Spiele, Eis und Apfelschorle gehören zur Radtour dazu.
  • Übernachten. Übernachten Sie dort, wo Radler gern gesehen sind: in kleinen Hotels und Pensionen. Preiswerte Unterkünfte nennt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC. Informieren Sie sich online oder bestellen Sie die Broschüre „Bett&Bike Deutschland“ für 11,90 Euro.
  • Gepäck. Am meisten Spaß macht Radfahren natürlich ohne Gepäck. Nehmen Sie also nur das Nötigste mit. Verteilen Sie die Sachen gleichmäßig auf zwei Fahrradtaschen. Karte und wichtige Papiere transportieren Sie am besten in einer Lenkertasche. Dort sind die Sachen stets griffbereit.
  • Accessoires. Vergessen Sie nicht die wichtigsten Accessoires: Sonnenmilch, Fahrradhelm, Sportbrille und Regenjacke. Auch Luftpumpe, Flickzeug, Werkzeug und ein paar Pflaster sind Pflicht.
  • Früh starten. Brechen Sie möglichst früh auf – vor allem im Sommer. Der Morgen ist ideal zum Radeln. Mittags wird es oft zu heiß. Legen Sie stattdessen eine Siesta ein und fahren Sie erst am Nachmittag weiter.
  • Navigation. Nutzen Sie Ihr Navigationsgerät, wenn Sie ein mobiles Gerät haben. Für einige Regionen gibt es GPS-gesteuerte Rad- und Mountainbiketouren. Etwa in Mecklenburg, Niedersachsen und Brandenburg. Das Global Positioning System GPS führt Sie sicher ans Ziel. Auch ohne Fahrradkarte.
  • Anreise. Das beste Transportmittel für Fahrräder ist die Bahn. Holen Sie sich die kostenlose Broschüre „Bahn&Bike“. Sie informiert über Fahrpläne und Preise. Bei der Deutschen Bahn online oder im Servicecenter. Infos gibt auch die Radfahrer-Hotline der Bahn: 0 180 5 / 15 14 15 (14 Cent pro Minute).

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