Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert wegen der Lungenkrebsrisiken durch Radon wirksame Schutzmaßnahmen für die Luft in Innenräumen. Als höchstzulässige Radonkonzentration empfiehlt sie einen Richtwert von 100 Be­cquerel pro Kubikmeter Innenraumluft. In Deutschland gibt es bisher keinen verbindlichen Grenzwert. Nach dem Rauchen ist Radon die häufigste Ursache für Lungenkrebs.

Das radioaktive Edelgas dringt in vielen Regionen in erhöhter Konzentration aus dem geologischen Untergrund. Insbesondere bei älteren Gebäuden ohne dichtes Betonfundament kann es durch Fugen und ­Ritzen in Innenräume gelangen. Zum Schutz vor Radon gibt es verschiedene technische Möglichkeiten, um das Einströmen des Gases zu unterbinden oder zu vermindern.

Tipp: Wenn Sie befürchten, dass Radon in Keller und Wohnräume Ihres Hauses eindringt, können Sie das einfach analysieren lassen.

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