Radio-Jubiläum Meldung

Das Radio feiert dieser Tage ein Jubiläum: Vor 90 Jahren, am 29. Oktober 1923, ging der öffent­liche Rund­funk in Berlin erst­mals auf Sendung. Die Stiftung Warentest hat die Entwick­lung der Radio­technik über Jahr­zehnte begleitet, mit Tests zu den jeweils aktuellsten Geräten. Dem Jubiläum widmet sie sich natürlich auch – dem Medium angemessen in Form eines Radio­beitrags.

“Frank­furt“ verbucht den Testsieg

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Die Stiftung Warentest begleitet die Entwick­lung des Rund­funks und der Radio­technik seit den Tagen Ihrer Gründung. Los ging es im Jahr 1969 mit dem Test von Auto­radios, bei dem ein Gerät namens „Frank­furt“ den Testsieg verbuchen konnte. Kosten­punkt des Siegergeräts damals: 235 Mark. Dafür gab es UKW-Empfang und die Möglich­keit, zwei Sender per Stations­tasten abzu­speichern. Dann kamen die sogenannten Welt­empfänger – Koffer­radios mit erweitertem Kurz­wellen­teil. Mit ihnen ließen sich, so die test-Redak­teure von damals, „Entdeckungsreisen auf Ätherwellen“ unternehmen. Das Reisen in den Äther war aber nicht billig: 300 bis 800 Mark kosteten die Geräte. Und ein gutes Gehör war bei einigen auch gefragt.

Vom Welt­empfänger zum Internet­radio

Die 80er brachten Radio­recorder und Hifi-Anlagen, die Stiftung Warentest veröffent­lichte dazu fast jedes Jahr einen Test. Auch Uhren­radios und Radio­wecker wurden untersucht – und auch Neuheiten wie etwa Radio­empfänger im Scheck­karten-Format. Mitt­lerweile kommt Radio in toller Qualität und unglaublicher Vielfalt per Internet oder DAB+ ins Haus – und auch hier bleibt die Stiftung Warentest mit Tests der aktuellen Geräte am Ball.

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