Ausgewählt, geprüft, bewertet

Raclettegeräte Test

Gemüse mit Mozzarella bräunt im Trisa-Raclettegerät nur ungleichmäßig.

Im Test: 16 Raclettegeräte mit Grill, davon eine Baugleichheit. Zwei Modelle haben zusätzlich ein Fondue, ein anderes Gerät ist nur in der Schweiz erhältlich. Mit einer Ausnahme haben alle acht Pfännchen.
Einkauf der Prüfmuster im August 2005.
Preise: Anbieterbefragung im Oktober 2005.

Abwertungen

Das Qualitätsurteil ist höchstens eine halbe Note besser als Raclettieren oder Grillen. War die Hitzeverteilung „ausreichend“ oder schlechter, konnten das Raclettieren oder Grillen maximal eine Note besser sein. Waren beim Grillen die Hitzeverteilung und das Putenschnitzel „ausreichend“, konnte das Grillen insgesamt nur eine halbe Note besser sein.

Raclettieren: 25 %

Zum Vorheizen erhitzten wir die leeren Pfännchen bei höchster Einstellung. Wir ermittelten die Zeit, bis jedes Pfännchen 150 ºC erreicht hatte, sowie die minimale und maximale Temperatur.

Fünf Verbraucher mit Racletteerfahrung bewerteten unter Anleitung einer Fachkraft die Ergebnisse beim Raclettieren und Grillen. Käse schmelzen: Wir erhitzten 5 mm dicke Scheiben Raclette, bis der Käse in allen Pfännchen geschmolzen war. Bewertet wurden Gleichmäßigkeit und Bräune sowie die Temperaturunterschiede in den Pfännchen. Gemüse mit Mozzarella: Zucchini, Tomaten und Champignons belegt mit Mozzarella (alles 5 mm dick geschnitten) wurden bis zur Käseschmelze überbacken. Bewertet haben wir die Gleichmäßigkeit und Bräune der Schmelze sowie den Garzustand des Gemüses. Bei beiden Rezepten ermittelten wir die Dauer und den Stromverbrauch. Hitzeverteilung, Bräunen: Die eingefetteten Pfännchen wurden dünn mit Mehl bestäubt und im vorgeheizten Gerät erhitzt. Danach wurde die Gleichmäßigkeit der Bräune optisch begutachtet.

Grillen: 20 %

Beim Vorheizen ermittelten wir, ob und wann alle Grillplatten (antihaftbeschichtetes Metall, Stein und Gusseisen) 200 ºC in der Flächenmitte erreichten. Bei Geräten mit Thermostat prüften wir das Einstellen der Temperaturen für jede Markierung mit den jeweiligen minimalen und maximalen Temperaturen. Wir grillten frisches Putenschnitzel (7 mm dick), bewerteten die Saftigkeit und Bräunung auf beiden Seiten und stellten die Dauer und den Energiebedarf fest. Hitzeverteilung, Bräunen: Das wurde für alle Materialien optisch auf den mit Mehl bestäubten Grillplatten ermittelt.

Handhabung: 25 %

Fünf Verbraucher unter Anleitung eines Testleiters beurteilten das Montieren und Aufstellen (unter anderem Erstmontage, Gewicht, Tragegriffe), das Einstellen und Bedienen (Bedienelemente, Pfännchen belegen, einsetzen, entnehmen, abstellen, Grillgut auflegen und abnehmen). Außerdem wurde die Gebrauchsanleitung beurteilt. Reinigen: per Hand und 25 Spülgänge in der Maschine (Beständigkeit der Pfännchen, Grillplatten, Spatel).

Haltbarkeit: 15 %

Beschichtungen: Alle antihaftbeschichteten Flächen wurden einer Gitterschnittprüfung in Anlehnung an DIN EN 12983-1 unterzogen, emaillierte Flächen einer Schlaghammerprüfung in Anlehnung an DIN ISO 4532. Wie kratzfest die Beschichtungen sind, prüften wir mit Gabelzinken, die zehnmal mit der Kraft einer Hand über alle Flächen gezogen wurden. Verarbeitung: Fünf Verbraucher unter Anleitung eines Testleiters begutachteten insbesondere Oberflächen, Kanten, Sitz und Spiel der Grillplatten.

Temperaturen an den Griffen: 10 %

Nach zwei Stunden bei maximaler Einstellung ermittelten wir die Temperaturen an den Bedienteilen, Gehäusekanten sowie an den Griffen von Gerät und Pfännchen. Bewertungsgrundlage: DIN EN 563. Alle Geräte bestanden die elektrische Sicherheitsprüfung in Anlehnung an DIN EN 60335-1 und 60335-2-9.

Stromverbrauch: 5 %

Ermittelt bei den Testgerichten und beim Vorheizen. Dabei wurden die Pfännchen berücksichtigt, die zuerst und zuletzt die Vorheiztemperatur erreichten, ebenso die unterschiedlichen Grillplatten.

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