REACH Meldung

Am 1. Juni 2007 tritt das neue europäische Chemikalienrecht in Kraft. Die REACH-Verordnung (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals) wird zahlreiche Chemikalien in der EU erstmals bewerten. Von den derzeit rund 100 000 eingesetzten Stoffen wurden die meisten nie auf ihre Gefahren untersucht. REACH sieht vor, dass jede Chemikalie, von der mehr als 1 Tonne pro Jahr hergestellt oder eingeführt wird, auf ihr Risikopotenzial geprüft werden muss. Das betrifft den größten Teil der verarbeiteten Chemikalien. Stoffe mit einem Herstellungsvolumen unter 1 Tonne bleiben trotz möglicher Gefahren außen vor. Gefahrstoffe wie etwa krebserzeugende oder erbgutverändernde Substanzen müssen ein Zulassungsverfahren durchlaufen. Produkte, die solche Stoffe enthalten, müssen gekennzeichnet werden. Verbraucher haben zudem das Recht, vom Verkäufer Informationen über diese Stoffe zu erhalten. Eine Broschüre zu REACH gibt es beim:

Bundesinstitut für Risikobewertung
Thielallee 88–92
14195 Berlin
www.bfr.bund.de/cd/9025

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