Quellen­steuer auf ausländische Aktien Special

Singapur. Hier haben deutsche Anleger keinen Quellen­steuer-Stress mit Aktien.
Spanien. ­Nur 4 Prozent Quellen­steuer muss man sich aus Madrid zurück­holen.
Groß­britannien. Deutsche Anleger ­bleiben von Quellen­steuern unbe­helligt.

Ausländische Einzel­aktien locken oft mit hohen Dividenden. Doch Quellen­steuern und Bank­gebühren schmälern die Rendite. Hier erfahren Sie, wie Sie sich die Steuern aus dem Ausland zurück­holen und was die Banken dafür verlangen.

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SpecialQuellen­steuer auf ausländische AktienFinanztest 08/2018
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Quellen­steuer – teure Über­raschungen vermeiden

Dividenden statt Zinsen – angesichts von Null- oder Magerzinsen auf Tages- und Festgeld setzen viele Anleger beim Investieren auf dividenden­starke Einzel­aktien. Dabei lohnt häufig ein Blick über die Grenzen. Denn im Ausland sitzen etliche Aktiengesell­schaften, die ihren Aktionären hohe Dividenden in Aussicht stellen. Doch Anleger sollten damit rechnen, dass davon nicht alles bei ihnen ankommt. Denn häufig hält der Heimatfiskus des Unter­nehmens die Hand auf und behält Quellen­steuern ein. Nicht immer gibt es diese voll­ständig zurück – und oft kostet das Zurück­holen auch noch saftige Bank­gebühren und Spesen. Wer im Ausland investiert, sollte also die Quellen­steuer­regeln im Blick behalten, um keine ärgerlichen und teuren Über­raschungen zu erleben.

Tipps: Über weitere Anlage­fehler (und wie man sie vermeidet) berichten wir im Special Typische Anlegerfehler.

Das bietet das Special Quellen­steuer

Spiel­regeln. Nach dem Frei­schalten lesen Sie, nach welchen Spiel­regeln die Besteuerung von Kapital­erträgen aus ausländischen Einzel­aktien funk­tioniert. Ein Fokus liegt auf Wert­papieren aus den USA, der Schweiz und Frank­reich.

Service. Unsere Tabellen zeigen Ihnen, was welche Bank von Anlegern für das Zurück­holen der Quellen­steuer verlangt. Die wenigsten Kredit­institute tun dies gratis. Zudem zeigen wir Ihnen, in welchen Ländern die Quellen­steuer besonders hoch und wo sie besonders nied­rig sind, welcher Ermäßigungs­satz jeweils in Deutsch­land gilt und wie welche Quellen­steuer hier­zulande konkret anrechen­bar ist.

Länder mit Quellen­steu­ersatz bis 15 Prozent sind vorteilhaft

Erzielen Anleger mit Depots in Deutsch­land Kapital­erträge in Form von ausländischen Dividenden, greifen die Regeln der Abgeltung­steuer: 25 Prozent Steuern werden fällig, aber erst, wenn man den Sparerpausch­betrag von 801 Euro pro Person und Jahr (1 602 Euro für Ehepaare) ausgeschöpft hat. Kapital­erträge bis zu diesem Wert bleiben steuerfrei, sofern man seiner Depot­bank im Inland einen Frei­stellungs­auftrag erteilt hat. Wird Abgeltung­steuer fällig, gehen zusätzlich 5,5 Prozent der Steuer als Solidaritäts­zuschlag ab, außerdem eventuell Kirchen­steuer.

Bei Auslands­aktien kommt es vor, dass der dortige Fiskus auf die Dividendenzahlung bereits Quellen­steuern einbehalten hat. Das schafft Probleme. Denn im Ausland einbehaltene Quellen­steuer dürfen die Depot­banken mit Sitz in Deutsch­land in der Regel nur bis zur Höhe von 15 Prozent­punkten auf die Abgeltung­steuer anrechnen. Damit sind die Länder vorteilhaft, die von Auslands­aktionären entweder gar keine oder nur Quellen­steuern bis zu diesem Satz erheben. Welche Länder das sind, lesen Sie im Artikel.

Wann sich der Aufwand lohnt

Alles, was an Quellen­steuer über 15 Prozent­punkte hinaus­geht, müssen sich die Anleger beim Auslands­fiskus in Eigen­regie zurück­holen. Das kann mühsam sein, einiges kosten und über­dies auch dauern. Ob sich der Aufwand lohnt, hängt von der Höhe der Dividenden ab. Anhand der Länder USA, Schweiz und Frank­reich haben die Finanz­experten der Stiftung Warentest die jeweils fälligen Gebühren durch­gerechnet und zeigen detailliert, wie Sie vorgehen müssen, um Ihr Geld zu erhalten.

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