Qual­zucht-Verbot Auch Möpse brauchen Nasen

Qual­zucht-Verbot - Auch Möpse brauchen Nasen
Luft­not-Anzeichen: Die ultra­kurze Nase und die starke Falte auf dem Nasenrü­cken. © picture alliance / blickwinkel

Schnarchende Möpse und grunzende Bull­doggen lassen die Herzen vieler Hundefans höher­schlagen, dabei ist das Röcheln Anzeichen eines Leidens: Um dem Kind­chenschema zu entsprechen – Kuller­augen, Stups­nase, runder Kopf – wurden einige Rassen so kurz­nasig gezüchtet, dass die Tiere ständig Atemnot quält. Oft müssen sie operiert werden, damit sie über­haupt noch Luft bekommen. Die nieder­ländische Regierung hat nun ihre Qual­zucht-Regeln verschärft. Unter anderem ist nur noch die Zucht von Hunden erlaubt, deren Schnauze mindestens ein Drittel so lang ist wie der Kopf. Auch Tierschützer in Deutsch­land fordern ein Ende sogenannter Qual­zuchten.

Tipp: Die Bundestierärztekammer empfiehlt Mops-Fans, einen Hund zu wählen, der eine ausgeprägte Nase hat. Er sollte nicht röcheln oder bei jeder Bewegung stark hecheln.

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unbekanntbadessen am 08.12.2019 um 11:51 Uhr
Mops ohne Leiden

Den Verein https://www.vereinmopsvital.de/zuechter-in-vmv-2 kann ich sehr empfehlen. Er hat sich der Rückzucht zu einem gesunden Mops verschrieben. Die Standards des Vereins sind sehr hoch, wir haben selbst einen Hund aus dem Programm. Man kann mit dem Hund ohne Probleme 10 km Joggen, Atemprobleme sind dem kleinen Kerl fremd. Er schnarcht zwar noch etwas, jedoch ist der Verein auch nicht am Ende mit seinen Bemühungen, die Rückzucht zum altdeutschen Mops, also eines Hundes ohne Auffälligkeiten, zu vollenden. Es wird keine Fremdrasse eingekreuzt!