Arztwahl - Erste Orientierungspunkte: Was eine Praxis patientenfreundlich macht

Bedingungen in der Praxis

  • Die Mitarbeiter sind dem Patienten gegenüber freundlich und aufgeschlossen.
  • Das Wartezimmer ist sauber, bequem bestuhlt, bietet Lektüre.
  • Selten lange Wartezeiten.
  • Termine werden eingehalten.
  • Zeitintensive Behandlungen werden an das Ende der Sprechstunde gelegt.
  • Es gibt eine Notfallsprechstunde.
  • Der Arzt macht Hausbesuche, ist für Schwerkranke außerhalb der Sprechzeiten per Telefon erreichbar.
  • Patientenvorschlagsbox oder ein Patientenfragebogen steht zur Verfügung.

Verhältnis Arzt–Patient

  • Der Arzt nimmt sich Zeit, zuzuhören und Fragen zu beantworten.
  • Er bespricht die nächsten Schritte.
  • Vor wichtigen Entscheidungen gibt es ausreichend Bedenkzeit.
  • Er übt keinen Druck in Richtung bestimmter Behandlungsmethoden aus.
  • Patienten erhalten Infos über die Ursachen der Erkrankung, zum Verlauf, zur Therapie, über Arzneimittel, über Hilfen, gegebenenfalls auch über Selbsthilfegruppen.
  • Empfehlungen werden begründet.
    (Siehe www.äzq.de, äzq-Schriftenreihe, Band 34, „... gute Arztpraxis“.)

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