Ein spezielles Hormon soll es sein, das Teenager ­ vor allem weibliche ­ so gern zu Speiseeis und Pommes greifen lässt. Mit Beginn der Pubertät wird nämlich das Neurohormon Galanin verstärkt ausgeschüttet, das die Lust auf fettes Essen erhöht. Das Fett wiederum verstärkt im Organismus die Ausschüttung von Galanin ­ ein Teufelskreis, der oft zu Übergewicht führt. Das schließen amerikanische Forscher zumindest aus Untersuchungen an Ratten. Ganz junge Ratten bevorzugten fettarme Nahrung mit einem zehnprozentigen Fettanteil, der mit Beginn der Rattenpubertät auf bis zu 50 Prozent stieg.

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