Behandlungskonzepte

Verhaltenstherapie. Die Verhaltenstherapie versteht psychische Störungen als erlernte Verhaltensweisen. Sie versucht zunächst, das problematische Verhalten bewusst zu machen, und übt dann aktiv alternatives Verhalten. Dadurch stärkt eine Verhaltenstherapie die Fähigkeiten des Patienten. Alltagsnah werden unter anderem Rollenspiele durchgeführt, soziale Kompetenzen und Problemlösefähigkeiten trainiert.

Tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie. Beide Verfahren basieren auf dem psychoanalytischen Krankheitskonzept. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bearbeitet einen aktuellen psychischen Konflikt, der oftmals auf kindliche Erfahrungen zurückgeht. In der analytischen Psychotherapie findet eine intensive Auseinandersetzung mit der Kindheit statt. Bei beiden Verfahren wird angenommen, dass ein bestehender, unbewusster Konflikt sich in der Therapeuten-Patienten-Beziehung zeigt und in dem geschützten Rahmen aufgearbeitet und auch gelöst werden kann.

Richtlinien im Netz. Wer sich ganz genau über die Kassenleistungen für eine Psychotherapie informieren möchte, kann sich das Dokument vom Gemeinsamen Bundesausschuss unter „Richtlinien“ herunterladen.

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