Psychopharmaka Gefahr beim Autofahren

0

Bei jedem vierten Verkehrsunfall sind Medikamente im Spiel. Mindestens zehn Prozent der bei Unfällen Verletzten oder Getöteten standen unter dem Einfluss von Psychopharmaka, vor allem Benzodiazepinen wie Valium. Bis zu 20 Prozent aller Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Ein Aufsatz in der Zeitschrift „Psychiatrie und Psychotherapie up2date“ beschreibt die Wirkung auf Psychomotorik, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Alltagssicherheit.

Bei einigen Krankheiten, insbesondere bei psychischen Erkrankungen, können aber durch Medikamente auch erst die Voraussetzungen für sicheres Fahren geschaffen werden. So kann die Fahrtüchtigkeit eines mit Antidepressiva erfolgreich behandelten Patienten günstiger eingeschätzt werden als die eines unbehandelten Patienten.

Siehe auch auf test.de, Stichwort Medikamente im Straßenverkehr und www.medikamente-im-test.de

0

Mehr zum Thema

  • Depressionen bei Kindern Psycho­therapie so wirk­sam wie Antide­pressiva

    - Seit Ausbruch der Pandemie sind psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugend­lichen deutlich gestiegen. Psycho­therapie hilft ihnen ebenso gut wie Antide­pressiva.

  • Medikamente bei großer Hitze Von trockenem Mund bis Schwindel

    - Bestimmte Medikamente sind vor allem bei Hitze von Nachteil: Sie schränken das Schwitzen ein oder schwemmen viel Wasser aus – mit riskanten Folgen. Wir klären auf.

  • Medikamente Vorsicht, Verwechs­lungs­gefahr!

    - Immer wieder kommt es im Alltag zu Verwechs­lungen – weil sich Medikamenten­packungen ähneln oder Arznei­mittel ähnlich klingende Bezeichnungen haben. Schät­zungen...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.