Psychopharmaka Meldung

Bei jedem vierten Verkehrsunfall sind Medikamente im Spiel. Mindestens zehn Prozent der bei Unfällen Verletzten oder Getöteten standen unter dem Einfluss von Psychopharmaka, vor allem Benzodiazepinen wie Valium. Bis zu 20 Prozent aller Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Ein Aufsatz in der Zeitschrift „Psychiatrie und Psychotherapie up2date“ beschreibt die Wirkung auf Psychomotorik, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Alltagssicherheit.

Bei einigen Krankheiten, insbesondere bei psychischen Erkrankungen, können aber durch Medikamente auch erst die Voraussetzungen für sicheres Fahren geschaffen werden. So kann die Fahrtüchtigkeit eines mit Antidepressiva erfolgreich behandelten Patienten günstiger eingeschätzt werden als die eines unbehandelten Patienten.

Siehe auch auf test.de, Stichwort Medikamente im Straßenverkehr und www.medikamente-im-test.de

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