Berater müssen zukünftig jedes Beratungsgespräch protokollieren und das Protokoll dem Anleger aushändigen. Das beschloss Anfang Juli der Bundestag. Bislang war das keine Pflicht.

Der Berater muss außerdem schriftlich darlegen, warum er diese und keine ­andere Risikoeinstufung vornimmt.

Künftig gelten längere Verjährungsfristen für Falschberatung. Anleger müssen jetzt binnen drei Jahren ab Kenntnis des Schadens ihre Ansprüche anmelden, spätestens aber zehn Jahre ab Kauf.

Dieser Artikel ist hilfreich. 45 Nutzer finden das hilfreich.