Wieder einmal soll die Fondsgesellschaft Julius Bär für Verluste ihres Creativ-Fonds Schadenersatz zahlen. Wie bereits in anderen Verfahren (siehe „­Prospekthaftung“) entschied das Landgericht Frankfurt/Main zugunsten von zwei Anlegern, dass der Fondsprospekt den Anlageschwerpunkt Neuer Markt nicht deutlich genug genannt hatte und die Fondsgesellschaft haften müsse (Az. 2-21 O 298/02).

Allerdings ist Julius Bär in allen Verfahren in Berufung gegangen. Eine erste Entscheidung der Berufungsinstanz hat jetzt der Fondsgesellschaft Recht ­ge­geben (Oberlandesgericht Frankfurt/Main, Az. 8 U 24/03). Das letzte Wort wird nun voraussichtlich der Bundesgerichtshof sprechen.

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