Professionelle Zahn­reinigung

So rechnet der Zahn­arzt: Einer zahlt 50 Euro, ein anderer 150 Euro

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Inhalt
Professionelle Zahn­reinigung - Was Profis über­sehen
Original­rechnungen der Test­personen. Zwischen 50 und 113 Euro bezahlten unsere Probanden für die professionelle Zahn­reinigung. © Stiftung Warentest

Gebühren­ordnung. Basis für die Berechnung einer Zahn­reinigung ist die Gebühren­ordnung für Zahn­ärzte. Die Ziffer 1 040 umfasst das Entfernen von Belägen auf Zahn- und Wurzeloberflächen, die Reinigung der Zahn­zwischenräume, das Entfernen des Biofilms, die Oberflächen­politur und Fluoridierungen. Die Abrechnung erfolgt oft je Zahn. Unabhängig davon zahlt die Krankenkasse einmal pro Jahr die Kosten für das Entfernen von Zahn­stein.

Ermessens­sache. Die Höhe der Rechnung hängt davon ab, welchen Schweregrad der Zahn­arzt zugrunde legt. Das schlägt sich im Steigerungs­faktor nieder. Der kann zwischen 1,0 und 3,5 liegen – je nach Ermessen des Arztes. Beim einfachen Satz kommt ein Kunde bei 28 Zähnen auf rund 44 Euro. Beim 2,3-fachen Satz für einen mitt­leren Schweregrad sind es etwa 100 Euro.

Sonderfälle. Liegt der Steigerungs­faktor über 2,3, muss die Rechnung das begründen. Bei einem Steigerungs­faktor über 3,5 muss der Arzt mit dem Patienten vorab eine Gebühren­ver­einbarung abschließen.
Tipp: Achten Sie darauf, dass nicht pauschal abge­rechnet wird. Krankenkassen und Versicherungen erstatten die Kosten dann meist nicht.

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Theophil2002 am 24.11.2015 um 12:37 Uhr
Vorsicht bei HanseMerkur

Die HanseMerkur verkauft Ihren Prophylaxetarif scheinbar als Erweiterung ihrer Zahntarife, betrachtet diesen jedoch als Neuversicherumg und legt rigide Wartezeitenregelungen von 6 Monaten zugrnde.

halsbandschnaepper am 28.07.2015 um 07:15 Uhr
@fillt_iech_emol s

So so keine "Bakterien, Keime und Mikroben" mehr im Mundraum? Falls das so wäre wären sie schnell krank.
"Normalerweise wird der Mund von hunderten Bakterienarten und Hefen besiedelt. Diese Mundflora hat zum größten Teil eine Schutzfunktion gegen Krankheitserreger, die sich in der Mundhöhle einnisten könnten."
https://de.wikipedia.org/wiki/Mundflora

Profilbild Stiftung_Warentest am 27.07.2015 um 10:35 Uhr
Zuschuss Barmer GEK

@mobti: In unserer Tabelle sind nur Leistungen aufgeführt, die die größten gesetzlichen Krankenkassen direkt für die professionelle Zahnreinigung gewähren. Wie in der Fußnote 1 der Tabelle ausgewiesen, bezuschussen jedoch viele Kassen, wie zum Beispiel die Barmer GEK, die Zahnreinigung im Rahmen von Bonusprogrammen. Der Bonus wird nur dann gewährt, wenn andere Gesundheitsmaßnahmen in Anspruch genommen worden sind. (SL)

fillt_iech_emol am 25.07.2015 um 21:14 Uhr
Zahnbelag - unbekannt

Seit mehr als 20 Jahren fragt mich mein Zahnarzt bei jeder jährlichen Untersuchung, wieso ich ihn aufsuche, da er jedesmal bereut mich als neuen Patienten, vor 20 Jahren, in Zahn- und Mundhygiene aufgeklärt zu haben. Gut dass alle anderen Patienten seine Ratschläge nicht befolgen. Und dabei ist es so einfach: alle 4 Stunden Mundhygiene, Zähneputzen mit der härtesten Zahnbürste, sowie Nasen- und Rachendusche. Somit keine Bakterien, Keime, Mikroben, mehr, kein Mundgeruch mehr, und alle meine Plomben, deren ich den Mund voll besitze, (da ich damals sehr unter Zahnproblemen litt), halten und halten, obwohl sie normalerweise seit langen Jahren im Normalfall, durch Bakterien gelöst, ausgefallen wären. Um ein bischen Geld zu verdienen, hat mein Zahnarzt mich jetzt überzeugt dass heutzutage Plomben als nicht mehr zeitgemäss, durch modernere Materialien zu ersetzen sind.

mobti am 24.07.2015 um 20:37 Uhr
Zuschuss Barmer GEK

Laut Ihrer Übersicht zahlt die Barmer GEK keinen Zuschuss. Das kann ich aus aktueller Erfahrung entkräften. Ich habe einen Zuschuss erhalten. Allerdings ist der Zuschuss nicht an diese Leistung gebunden. Es können 50 EUR für Professionelle Zahnreinigung, Osteopathische Behandlung, Akupunktur oder Sehhilfe.erstattet.