Wildlachs

Schlechte Noten für die Anbieter

Produktions­bedingungen Lachs Test

MSC-Logo schwer über­prüf­bar. Alle fünf Wildlachs­filets im Test tragen das MSC-Siegel (siehe siehe „Das Siegel des MSC“), alle Anbieter legten uns MSC-Zertifikate vor – dennoch blieb unklar, ob die Fischereien vor Ort tatsäch­lich nach­haltig mit den Fisch­beständen umgehen. Vier von fünf Fang­betrieben konnten wir nicht besuchen: Bei Iglo lag es daran, dass der Betrieb in einem schwer erreich­baren Grenz­gebiet liegt. Bei Aldi (Nord) hieß es, der Betrieb sei im Winter geschlossen. Beide Anbieter haben wir nicht bewertet. Femeg und Lidl machten einen Besuch nicht möglich.

Produktions­bedingungen Lachs Test

Mangelhaft für Lidl. Haupt­grund für das schlechte Urteil ist die lückenhafte Rück­verfolg­barkeit: Discounter Lidl konnte nicht belegen, welcher Betrieb den Wildlachs gefangen und geschlachtet hat. Beim Besuch der Lidl-Zentrale hieß es, es handele sich um kleine, genossenschaftliche Fang­betriebe. Das mache eine Rück­verfolg­barkeit unmöglich.

Produktions­bedingungen Lachs Test

Ausreichend für Aldi (Süd). Der einzige Fang­betrieb, den wir besuchen konnten, eine Fischerei in Alaska, Lieferant von Aldi (Süd), bewies nur schwaches Engagement. So stellte sich heraus, dass einzelne Arbeiter dort bis zu 45 Tage am Stück gearbeitet hatten.

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