Kunden von Banken, Sparkassen und anderen Finanzdienstleistern erhalten in Anlageberatungen zu Wertpapieren seit dem 1. Juli die neuen Produktinformationsblätter. Diese „Beipackzettel“ hat der Gesetzgeber vorgeschrieben. Jedes Blatt enthält eine Produktbeschreibung, den Ausgabepreis sowie Hinweise auf Risiken – etwa durch Kursschwankungen oder eine Pleite des Herausgebers. Vor allem die Kosten eines Finanzprodukts sollen genau aufgeführt und besser als bisher vergleichbar sein.

Produktinformationsblätter gibt es etwa zu Aktien, Anleihen und Zertifikaten, zu Pfandbriefen und Bundeswertpapieren. Für Investmentfonds heißt das Produktinformationsblatt Key Investor Document (KID). Es enthält europaweit einheitliche Informationsstandards zu jedem Fonds.

...lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Schnelltest.

Dieser Artikel ist hilfreich. 537 Nutzer finden das hilfreich.