Unser Rat

Privatverkäufer. Machen Sie sich keine Sorgen um höhere Steuern, wenn Sie den eigenen Keller entrümpeln und Ihre gebrauchten Sachen verkaufen: Der Erlös spielt steuerlich keine Rolle. Aufpassen müssen Sie jedoch, wenn Sie zum Beispiel nach einer Erbschaft deutlich mehr Gegen­stände verkaufen wollen. Dann kann es sein, dass das Finanz­amt Sie als gewerb­lichen Händler einstuft. Sprechen Sie vorab mit dem Finanz­amt, um die möglichen Folgen zu klären. Oder holen Sie sich Rat bei einem Steuerberater.

Unternehmer. Wenn Sie nicht mehr als Privatverkäufer gelten, müssen Sie ein Gewerbe bei Ihrer Kommune anmelden, die dann das Finanz­amt informiert. Dieses wird Ihnen wiederum den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ zukommen lassen. Als Unternehmer unterliegen Sie der Umsatz­steuer. Doch Sie können dieser Pflicht entgehen, wenn Sie sich beim Finanz­amt als „Klein­unternehmer“ führen lassen. Das ist möglich, wenn Ihre Umsätze dauer­haft unter­halb von 17 500 Euro jähr­lich liegen. Behalten Sie diese Grenze bei Ihrer Verkaufs­planung im Blick.

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