Check­liste: So rechnen Online­verkäufer ab

  • Privater Verkauf. Wenn Sie ab und zu durch den Online­verkauf Ihre private Kasse aufbessern, müssen Sie in der Steuererklärung keine Angaben zu den Geschäften machen. Sie spielen steuerlich keine Rolle.
  • Spekulations­gewinn. Erzielen Sie als Privatverkäufer einen Spekulations­gewinn – Sie verkaufen beispiels­weise ein Bild oder ein Schmuck­stück inner­halb eines Jahres nach dem Kauf mit Gewinn weiter – müssen Sie diesen Gewinn in der Anlage SO zur Steuererklärung angeben. Sie tragen ihn auf der zweiten Seite des Formulars unter „Andere Wirt­schafts­güter“ ein. Hier ist nur Platz für einen Verkauf. Müssen Sie mehr abrechnen, nutzen Sie ein Extrablatt. Aber: Lag der Gewinn aus einem oder mehreren Verkäufen unter 600 Euro jähr­lich, benötigen Sie die Anlage SO nicht.
  • Klein­unternehmer. Wenn Sie als gewerb­liche Händler einge­stuft werden, schulden Sie als Klein­unternehmer unter­halb gewisser Umsatz­grenzen keine Umsatz­steuer. Dennoch müssen Sie einmal jähr­lich eine Umsatz­steuererklärung abgeben, in der Sie Ihre Umsatz­höhe in einer Summe angeben. Mit der Einkommensteuererklärung müssen Sie die Anlage G einreichen. Hier machen Sie Angaben zu Ihren Einkünften aus Gewerbe­betrieb. Eventuell verlangt das Finanz­amt außerdem die Anlage EÜR. Häufig reicht aber eine formlose Gegen­über­stellung Ihrer Einnahmen und Ausgaben.

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