Private Unfallversicherung Meldung

Ein Fußballtorwart, der sich beim Abschlag verletzt und einen bleibenden Schaden davonträgt, hat Anspruch auf Leistungen seiner privaten Unfallversicherung. Der Mann hatte sich einen Muskelabriss zugezogen, als er bei gestrecktem Bein gegen den Ball trat.

Sein Versicherer zahlte zwar zunächst rund 7 200 Euro, behauptete dann aber, die Verletzung sei nicht durch einen Unfall, sondern durch eine „willkürliche Eigenbewegung“ entstanden. Doch das Oberlandesgericht München gab dem Fußballer recht: Der Aufprall des Balles auf den Fuß sei ein versichertes Unfallereignis – also ein „plötzlich und unfreiwillig von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis“ (Az. 25 U 3980/11).

Da das Bein nach dem Unfall nicht wieder voll funktionsfähig wurde, erhält der Mann nun weitere 7 200 Euro Invaliditätsleistung vom Versicherer.

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