Private Unfall­versicherung Meldung

Beim Sturz aus dem Schlepp­lift zog sich eine Frau eine größere Verletzung am Daumen zu.

Eine Skifahrerin, die sich 2008 beim Sturz aus dem Schlepp­lift den linken Daumen verdreht hatte, muss einen Teil der Invaliditäts­leistung an ihren privaten Unfall­versicherer zurück­zahlen. Das hat das Land­gericht Bonn (Az. 5 S 52/13) entschieden. Der Zustand des Daumens hat sich inzwischen gebessert.

Ein Gutachter hatte zunächst eine Beein­trächtigung des Daumens von drei Zehnteln fest­gestellt. Darauf­hin bekam die Frau im Mai 2010 rund 10 700 Euro von ihrem Unfall­versicherer. In der Police war wie üblich geregelt, dass beide, Versicherer wie Versicherte, inner­halb von drei Jahren den Invaliditäts­grad jähr­lich erneut über­prüfen lassen dürfen.

Die Frau wollte das schon im Juni 2010. Im Sommer 2011 stellte der Gutachter nur noch eine Schädigung von zwei Dritteln fest. Der Versicherer verlangte knapp 3 600 Euro zurück. Die Frau wollte nicht zahlen, weil sie selbst die Über­prüfung veranlasst hatte. Das Gericht aber gab dem Versicherer recht.

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