Private Unfall­versicherung Beim Vertreter melden reicht

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Hat ein Kunde seinem Versicherungs­vertreter einen Unfall sofort gemeldet und ihm auch mitgeteilt, dass der Arzt von einem unfall­bedingten Dauer­schaden ausgeht, muss die Versicherung zahlen. Der private Unfall­versicherer darf sich nicht darauf berufen, dass der Kunde die Frist für die ärzt­liche Fest­stellung der Invalidität versäumt habe (Ober­landes­gericht Hamburg, Az. 9 U 139/11).

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DerMakler am 17.01.2017 um 20:33 Uhr
Meldung muss schriftlich angezeigt werden ...

Bitte weisen sie darauf hin ( ..und nicht wie oben aus dem Konsens genommen..) das eine Meldung schrifltich erfolgen muss ( Email ,Brief ,Online / Homepage ) Nicht nur bei Schadensfällen aus dem Bereich der Unfall Vorsorge ,ist schon öfter ( auch durch ein OLG ) geurteilt worden das "Hörensagen" d.h. ein Telefonat oder Gespräch mit dem Vermittler, Makler ,Mehrfachagenten nicht ausreichend ist !
Kann der Verunfallte nicht selber melden, ist dies durch Partner , Familienmitglieder ect. möglich !
Des weitern müssen Angaben zum Zeitpunkt ,Ort, Ereignis gemacht werden .Die Nachmeldefrist bei sehr guten UV Versicherer beträgt bis zu einer KW Woche ab Unfallereignis !
Die ärztliche Festsetzung des dann tätsächlichen festgestellten Invalitätsgrad kann sogar bis zu 12 Monaten danach erfolgen ! Auch hier wieder : Bei Top Gesellschaften bis zu zwei Jahre nach Unfallereignis !
Mir ist es noch nie untergekommen ,das Kunden 12 Monate nach einem Unfall sich nicht gemeldet haben..HG DerMakler