Unser Rat

Neuartige Produkte. Wenn Sie derzeit nach einer privaten Renten­versicherung suchen, bieten Ihnen Versicherer vor allem Produkte mit abge­senkten Garan­tien an. Sie heißen „Neue Klassik“ und Index­policen. Wollen Sie später eine sichere monatliche Rente beziehen, sollten Sie nicht abschließen.

Förderung mitnehmen. Wer kann, sollte die staatliche Förderung bei der Alters­vorsorge nutzen. Das kann die Riester-Förderung sein, eine Betriebsrente oder für gut verdienende Selbst­ständige die Rürup-Rente (Finanztest 12/2016).

Klassik. Unge­förderte Renten­versicherungen jeglicher Art lohnen sich kaum noch. Bekommen Sie keine staatliche Förderung und möchten eine private Renten­versicherung als sichere und plan­bare Alters­vorsorge nutzen, wählen Sie ein güns­tiges klassisches Produkt. Diese finden Sie bei Versicherern ohne Außen­dienst wie Europa und Huk24. Bis Ende 2016 sichern Sie sich noch den Garan­tiezins von 1,25 Prozent. 2017 gibt es nur noch 0,9 Prozent.

Index­policen

Indexfonds. Index­policen sind zur Alters­vorsorge kaum geeignet. Die spätere Rente ist sehr unsicher. Wenn Sie hingegen lang­fristig Vermögen mit Aktienfonds aufbauen wollen, sollten Sie direkt mit einem ETF-Sparplan sparen oder Indexfonds in einer fondsgebundenen Rentenversicherung kaufen (Finanztest 12/2016).

Sofortrente. Sie können im Alter Geld aus Fonds­vermögen in eine Rente zu den dann gültigen Konditionen umwandeln. Die höchste garan­tierte Rente bot in unserem jüngsten Test das Unternehmen Europa.

Beteiligung. Wenn Sie bereits eine Index­police haben, können Sie jedes Jahr zwischen der Indexbe­teiligung und der festen Verzinsung wählen. Wenn das Cap-Niveau unter 2 Prozent oder die Beteiligungs­quote unter 50 Prozent sinkt, sind mehr­heitlich Null­runden bei der Verzinsung zu erwarten. Wählen Sie in diesem Fall die sichere Verzinsung.

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