Private Renten­versicherung Test

Sichere Zusatz­rente gesucht? Dann wird es schwierig! Versicherer verkaufen fast nur noch neuartige Produkte, bei denen es heißt: Weniger Garantie, mehr Risiko. Die Anbieter recht­fertigen das mit Chancen auf höhere Renditen. Finanztest hat 18 Angebote für private Renten­versicherungen untersucht und sagt, was „Neue Klassik“ und Index­policen taugen.

Renten­ver­sicherung alternativ 10/2016 - Renten­ver­sicherung mit reduzierter Garantie

  • Allianz Privatrente Perspektive (RSKU2)
  • Debeka CA6I (07/16)
  • DEVK Eisenbahn L R7 10
  • DEVK N R7 10
  • neue leben HRV2
  • PB Privat Rente Zukunft
  • Targo Privat-Rente Komfort
  • Württembergische Privatrente Extra ARX

Renten­ver­sicherung alternativ 10/2016 - Renten­ver­sicherung mit Indexbe­tei­ligung (Index­police)

  • Allianz Privatrente IndexSelect (RIU2)
  • AXA / DBV Relax Rente (Classic) ALVI1
  • Condor INDEX-Rente C52 Comfort
  • LV 1871 Rente Index Plus RT1i
  • Nürnberger NIR2821
  • Provinzial Hannover Privatrente Garant ARGI
  • R+V Privatrente IndexInvest IV
  • Stuttgarter FlexRente index-safe 63oG
  • Volkswohl Bund IR
  • Württembergische Privatrente IndexClever IR
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TestPrivate Renten­versicherungFinanztest 10/2016
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Auslaufmodell mit Garan­tien

Die deutschen Vorsorgesparer mögen die klassische private Renten­versicherung. Millionenfach haben sie in der Vergangenheit dieses Vorsorgepro­dukt abge­schlossen, das zwar keine prächtige Rendite verheißt, aber eine feste Verzinsung und eine lebens­lange Rente garan­tiert. Doch die Garan­tiezinsen sind dahin­geschmolzen. In den „goldenen Zins­zeiten“ vor 2000 wurden Kunden bis zu 4 Prozent Zinsen garan­tiert – für die gesamte Vertrags­lauf­zeit!

Von den Zinsen bleibt meist nur die Hälfte übrig

Schritt für Schritt wurden diese garan­tierten Zinsen für Neuverträge abge­senkt. Aktuell gibt es gerade mal noch 1,25 Prozent garan­tiert. Das Problem: Diese Verzinsung gab es immer nur auf die „Sparbeiträge“. Also das, was von den einge­zahlten Beiträgen nach Abzug der Kosten übrig bleibt. Und die Kosten sind bei diesen Verträgen häufig ziemlich hoch, so dass die Kunden froh sein konnten, wenn von ihren 1,25 Prozent Zinsen noch die Hälfte übrig blieb.

Nied­rigzins­phase macht Versicherern zu schaffen

Doch selbst die Minizinsen von 1,25 Prozent auf die Sparbeiträge wollen die meisten Anbieter von Lebens- und Renten­versicherungen nicht mehr versprechen. Die nied­rigen Zinsen auf den Kapitalmärkten treffen natürlich auch ihr Geschäfts­modell. Deswegen haben sich die Versicherer neue Produkte ausgedacht, bei denen sie weniger garan­tieren – meistens nur noch den reinen Beitrags­erhalt.

„Chancen“ oft von komplizierten Finanz­konstruktionen abhängig

„Wir versprechen Ihnen, dass wir Ihnen in 40 Jahren das Geld zurück­geben, das sie bei uns einge­zahlt haben“, ist allerdings kein guter Werbespruch. Deswegen betonen die Anbieter die „Chancen“, die sich durch die neuen Produkte für die Kunden ergeben. Doch diese Chancen sind begrenzt. Bei Produkten der „Neuen Klassik“ gibt es Mini-Aufschläge auf die Zinsen, die sowieso alle Kunden bekommen. Bei Index­policen ist die Verzinsung von komplizierten Finanz­konstruktionen abhängig, bei denen es jahre­lang zu Null­runden kommen kann.

Rente als Glücks­spiel

Wie das Vertrags­guthaben dann später mal in eine Rente umge­rechnet wird, das wollen die meisten Anbieter erst entscheiden, wenn es so weit ist. Die Sparer können sich also über­raschen lassen, wie hoch ihre Rente in 30 oder 40 Jahren ausfallen wird. Wer eine „sichere“ Renten­versicherung abschließt, kann auf derlei Über­raschungen getrost verzichten.

Das bietet der Finanztest-Artikel

Finanztest sagt

  • für wen sich der Abschluss einer Renten­versicherung über­haupt noch lohnt
  • was die neuartigen Policen leisten können und welche Chancen sie im Vergleich zu klassischen Tarifen bieten
  • wie hoch die garan­tierten Renten der Anbieter ausfallen, wenn der Kunde 30 Jahre lang 1 200 Euro jähr­lich einzahlt und sich die Rente ab dem 67. Geburts­tag auszahlen lässt
  • wie sich die Verzinsung von Index­policen in den letzten 25 Jahren entwickelt hätte.

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