Private Renten­versicherung Ein Brief für 48 Cent mehr Rente

Private Renten­versicherung - Ein Brief für 48 Cent mehr Rente
Felix Schnell­bachers private Monats­rente ist um 4 Cent gestiegen. Den Brief dazu hält er für über­flüssig. © Anke Krey

Seit 2016 bezieht Finanztest-Abonnent Felix Schnell­bacher eine private Rente vom Versicherer CosmosDirekt. Sie wurde seitdem um wenige Cents pro Monat erhöht, weil kaum noch Über­schuss­beteiligung hinzukommt.

2020 stieg die Monats­rente um 4 Cent, also 48 Cent im Jahr. Über den neuen Zahl­betrag bekommt Schnell­bacher jedes Jahr einen Brief, der 80 Cent Porto kostet. Viel Aufwand für wenig Renten­erhöhung, findet der Berliner: „Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.“ Aus Umwelt­schutz­gründen möchte er keinen Brief mehr zu einer so geringen Renten­steigerung bekommen – zumal CosmosDirekt-Kunden ihre aktuelle Rentenhöhe online im Kundenportal einsehen können. Dennoch will der Versicherer auch künftig jähr­lich einen Brief schi­cken – mag die Renten­erhöhung noch so klein sein. „Aufgrund der geltenden Daten­schutz­ver­ordnung geht dies derzeit nur in Briefform“, so eine Sprecherin des Versicherers.

Mehr zum Thema

  • CosmosDirekt Flexible Vorsorge Smart Invest

    - „Der bessere Fonds­sparplan“ und „ETF-Pakete nach Empfehlung der Stiftung Warentest“ – so wirbt CosmosDirekt für eine fonds­gebundene Renten­versicherung. Wir haben uns...

  • Vergleich Private Renten­versicherung Nur drei Tarife sind gut

    - Sichere Zusatz­rente gesucht? Das ist nicht einfach. Viele Versicherer wollen nur noch neuartige Produkte verkaufen, bei denen es heißt: Weniger Garantie, mehr Risiko....

  • Künst­lersozialkasse Probleme mit der Riester-Zulage

    - Immer wieder melden sich Leser, die zu Unrecht aufgefordert werden, Riester-Förderung zurück­zuzahlen. Diesmal trifft es Sparer, die als Künstler oder Publizisten über...