Die Versicherungsgesellschaft Asstel durfte die Beiträge für ihre Rentenversicherungstarife im Oktober mit einem Rechnungszins von 4 Prozent kalkulieren. Das hat das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen dem Unternehmen bestätigt. Für die Deckungsrückstellung musste Asstel zu diesem Zeitpunkt bereits vom abgesenkten Garantiezins von 3,25 Prozent ausgehen, was die Gesellschaft auch tat.

Asstel handelte also, anders als Finanztest in der Ausgabe 11/2000 geschrieben hatte, legal. Um die Lücke bei den Beitragseinnahmen zu schließen, die durch die Kalkulation der Beiträge mit 4 statt 3,25 Prozent entsteht, hat das Unternehmen wie vorgeschrieben eine zusätzliche Deckungsrückstellung von mehreren Tausend Mark pro Vertrag gebildet.

Die Angebote Asstels für private Rentenversicherungen wurden für Frauen und für Männer im Finanztest-Qualitätsurteil mit "gut" bewertet.

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