Private Renten­versicherung Test

Wer ab 2015 eine private Renten­versicherung abschließt, bekommt weniger Geld. Bei Neuverträgen sinkt die garan­tierte Rente, weil der Garan­tiezins Anfang Januar von derzeit 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent zurück­geht. Deshalb ist jetzt die richtige Zeit, die Versorgung im Alter zu über­prüfen. Finanztest hat 39 Angebote für eine private Renten­versicherung untersucht und bewertet – und erklärt, wie der Alters­vorsorge-Check am besten gelingt.

Klassische private Rentenversicherung 10/2014 - Mit Finanztest-Qualitätsurteil

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Klassische private Rentenversicherung 10/2014 - Ohne Finanztest-Qualitätsurteil

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TestPrivate Renten­versicherungFinanztest 10/2014
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So viel Neues bei der Alters­vorsorge

Ganz schön viel Neues bei der Alters­vorsorge: Die gesetzliche Rente – reformiert durch Mütterrente und Rente mit 63. Die private Alters­vorsorge – ebenfalls gesetzlich neu geregelt. Hier sinkt der Garan­tiezins ab 2015 von 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent. Diese Änderung zum Jahres­wechsel macht einen Alters­vorsorge-Check jetzt wichtig: Wer über eine Renten­versicherung nach­denkt, sollte jetzt prüfen, ob er eine braucht und sie vor Jahres­ende abschließen.

Lohnt sich eine Versicherung noch?

Die Nied­rigzins­phase wirkt abschre­ckend auf alle, die fürs Alter sparen müssen. Doch es hilft nichts: Auch im Alter muss Geld da sein für die Miete, den Bäcker, den Fleischer, den Urlaub, die Güter des täglichen Bedarfs. Eine zusätzliche Vorsorge benötigt jeder, der seinen Grund­bedarf im Ruhe­stand durch die gesetzliche Rente oder das berufs­stän­dische Versorgungs­werk allein nicht decken kann. In Frage kommen eine

  • betriebliche Alters­vorsorge,
  • staatlich geförderte private Vorsorge,
  • private Renten­versicherung
  • oder eine Kombination verschiedener Vorsorgeformen.

Selbst­ständige müssen Alters­vorsorge selbst organisieren

Viele Freiberufler und Selbst­ständige haben über­haupt keine obliga­torische Absicherung. Sie müssen ihre Alters­vorsorge komplett selbst organisieren. Das geht mit einer Rürup-Rente oder einer private Renten­versicherung. Auch freiwil­lige Beiträge in die gesetzliche Renten­versicherung können sich lohnen.

Das bietet Ihnen der Testbe­richt

Finanztest hat 39 Angebote für eine private Renten­versicherung untersucht und bewertet. Zusätzlich zur Test­tabelle erklären sie umfang­reich, für wen welche Alters­vorsorge-Form am besten geeignet ist. Eine große Check­liste hilft dabei, den richtigen Vertrag auszuwählen. Sie erklären zudem, wie die Versicherer mit Über­schüssen umgehen müssen und für wen die gesetzliche Renten­versicherung eine lohnende Alternative sein kann.

Mindest­höhe garan­tiert

Grund­sätzlich gilt: Eine lebens­lange Rente mit garan­tierter Mindest­höhe bei Vertrags­schluss ist der wichtigste Vorteil einer Renten­versicherung – egal ob privat abge­schlossen oder staatlich gefördert als Riester- oder Rürup-Rente. Damit kann der Sparer sicher planen – voraus­gesetzt, er kann sich die Beiträge bis zur Rente leisten und muss seinen Vertrag nicht vorzeitig kündigen oder beitrags­frei stellen. Wenn das nicht der Fall ist, lohnt sich die Sache nicht. Die bei Vertrags­beginn garan­tierte Mindest­rente ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Angebots. Damit kann der Kunde planen. Im aktuellen Test privater Renten­versicherungen beträgt der Unterschied zwischen der höchsten und der nied­rigsten garan­tierten Monats­rente für den Modell­kunden 25 Euro. Auf den ersten Blick erscheint das wenig. Doch wenn die Rente zum Beispiel 20 Jahre läuft, summiert sich dieser Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Angebot im Finanztest-Modell­beispiel allein bei der garan­tierten Rente auf mehr als 6 000 Euro.

Für Kunden mit langem Atem

Kunden, die eine private Renten­versicherung abschließen, brauchen einen langen Atem. Wenn sie den Vertrag nicht durch­halten, reicht das Guthaben nicht für die erwartete Rente. Deshalb sollte der Vertrag zeigen, wie viel Spar­guthaben der Kunde zu welchem Zeit­punkt mindestens erreichen wird. So sieht er, wie wenig ihm bleibt, wenn er einmal nicht mehr zahlen kann und den Vertrag beitrags­frei stellt oder wenn er früher als geplant in Rente geht. Dies ist ein wichtiger Punkt bei der Prüfung der Trans­parenz der Angebote. Insgesamt gibt es große Unterschiede zwischen den Tarifen. Es kommt also sehr darauf an, ein gutes Angebot aus dem Test auszuwählen.

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