Pfleg­etagegeld­versicherung im Vergleich

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Pfleg­etagegeld­versicherung im Vergleich

  • Testergebnisse für 48 Pfleg­eta­gegeld­ver­sicherungen - 45-jäh­rige 02/2020
  • Testergebnisse für 48 Pfleg­eta­gegeld­ver­sicherungen - 55-jäh­rige 02/2020
Inhalt

Pfleg­etagegeld­versicherung im Vergleich

  • Testergebnisse für 48 Pfleg­eta­gegeld­ver­sicherungen - 45-jäh­rige 02/2020
  • Testergebnisse für 48 Pfleg­eta­gegeld­ver­sicherungen - 55-jäh­rige 02/2020

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axs am 06.01.2022 um 10:17 Uhr
Bald nicht mehr bezahlbar

Die Noten berücksichtigen u.a. die Höhe der Beiträge. Diese scheinen aber bei Weitem nicht mehr zu stimmen.
Beispiel Tarif "PflegePrivat Premium Plus": Dieser soll für 55-Jährige bei 45 Euro Tagegeld 89 Euro pro Monat kosten. Der Rechner weist aktuell (Januar 2022) stolze 116 Euro aus. Damit sollten die entsprechenden Bewertungen nicht mehr gültig sein.
Wie man anderen Kommentaren entnehmen kann, gab es in den letzten Jahren heftige Beitragsanpassungen bei den Pfleg­etagegeld­versicherungen, u.a. wegen der niedrigen Zinsen, aber sicherlich auch wegen der gestiegenen Ausgaben. Der Eigenanteil bei stationärer Pflege liegt im Durchschnitt bei über 2.000 Euro, Tendenz stark steigend. Für den anfangs genannten Tarif würde eine Absicherung als 55-Jähriger mit 70 Euro pro Tag 180 Euro pro Monat kosten.
Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet zuwenig. Die private Absicherung ist sehr teuer und in der Zukunft kaum noch bezahlbar. Das wäre ein Punkt, der näher betrachtet werden sollte.

Profilbild Stiftung_Warentest am 24.09.2021 um 09:08 Uhr
Careflex Chemie

@kurzzeitadresse: Wir haben die Bedingungen der "Careflex Chemie" noch nicht unter die Lupe genommen. Als wir das letzte Mal die Pflegetagegeldtarife unter die Lupe genommen haben, gab es diese noch nicht. Liegen Ihnen bereits die konkreten Bedingungen vor? Dann können Sie uns diese gern zusenden: finanztest@stiftung-warentest.de

kurzzeitadresse am 21.09.2021 um 15:16 Uhr
Private Pflegezusatzversicherung durch Konsortien

Wie werden von Stiftung Warentest arbeitgeberfinanzierte private Pflegezusatzversicherungen gesehen?
Zurzeit ist mir nur die "Careflex Chemie" bekannt (Konsortium aus R+V und Barmenia / die DFV ist kurz vor dem Start ausgeschieden und bleibt als Rückversicherer erhalten.), in denen die tariflich angestellten Mitarbeiter der Chemie-Branche automatisch seit m.W. Juli 2021 versichert sind. Die Beiträge übernimmt der Arbeitgeber bis zum Ausscheiden des Mitarbeiters in die Rente oder bei Branchenwechsel, danach muss der Mitarbeiter die Beiträge selbst finanzieren. Zurzeit liegt der "Start"-Beitrag altersunabhängig bei moderaten 33,65€/Monat, allerdings greift irgendwann eine Dynamik zur Beitragsanpassung. Zudem gibt es die Möglichkeit, Familienmitglieder durch einen Versicherungsbeitrag privat mitzuversichern.
Sind diese Modelle der Stiftung Warentest bekannt und was ist von diesen Modellen zu halten?

mani7203 am 26.05.2021 um 23:13 Uhr
Pflegeversicherung DKV

Ich habe bei der DKV für mich und meine Frau eine Pflegeversicherung.
Die neuesten Beitragsänderungen von meiner Pflegeversicherung,für 2021 für mich und meine Frau erhalten.
Die Beitragserhöhungen sind für mich nicht nachvollziehbar und irgendwann auch nicht mehr bezahlbar.
Ich frage mich wirklich wer soll das auf Dauer bezahlen?
Wer kann das bezahlen?
Abgeschlossen habe ich die Pflegeversicherung 2009. Beitrag 86,58 €/Monat.
Die erste große Beitragserhöhung war 2017.
Beitragserhöhung von 2017 auf 2018 waren 56%
Beitragserhöhung von 2018 auf 2019 waren 17%
Beitragserhöhung von 2019 auf 2020 waren 28%
Beitragserhöhung von 2020 auf 2021 waren 20%
Beitragserhöhung von 2017 auf 2021 waren 180%
Das bedeutet dass der Beitrag von 2017 bis 2021 auf das 2,8 Fache gestiegen ist.
In 2021 soll ich jetzt einen Gesamtbetrag von 247,50 €/Monat zahlen. Das macht eine Jahressumme von 2970,00 €.
Wer soll und kann das weiter bezahltgen. In 2025 wären das dann 8316 €/Jahr.

hjwilhelmy am 26.05.2021 um 21:55 Uhr
Beitrgserhöhungen der DKV in der PET

Meine Erfahrungen mit der DKV-PET
Nachdem die DKV mit dem Pflegeversicherungstarif PET mehrfach in FinanzTest überdurchschnittlich abgeschlossen hatte, habe ich für mich vor einigen Jahren für eine Pflegezusatzversicherung entschieden.
Hier meine Erfahrungen zu dem Thema Beitragserhöhungen:
2017 + 18,35 %
2020 + 29,90 %
2021 + 29,88 %
Insgesamt eine Beitragserhöhung in 4 Jahren von ca.100 %.
Die Leistungsausgaben in gesetzlichen Pflegeversicherung sind in dem Zeitraum von 12/2016 bis 12/2019, laut dem Bericht in der Finanaztestausgabe 03/2021, aber nur von 29,95 auf 42,27 Milliarden Euro pro Jahr gestiegen d.h. um ca. 42 %.