Eine Pfleg­etagegeld­versicherung hilft, die entstehenden Pflege­kosten zu decken.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflege­versicherung reichen in der Regel nicht, um die Pflege­kosten komplett zu decken. Pflegebedürftige können die Lücke mit eigenem Einkommen oder Vermögen füllen – oder sorgen mit einer Pfleg­etagegeld­versicherung vor. Welche Tarife empfehlens­wert sind, haben die Experten von Finanztest getestet.

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TestPfleg­etagegeld­versicherung im Vergleich03.02.2020
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Vorsorgen für die eigene Zukunft

Was wird aus mir, wenn ich selbst einmal zum Pflegefall werde? Die Kosten für eine gute Versorgung im Pflegefall werden in Zukunft auf keinen Fall geringer werden. Die gesetzliche Pflege­versicherung ist nur eine Teilkasko­versicherung. Wer im Alter nicht sein Vermögen aufzehren will oder auf das Sozial­amt angewiesen sein möchte, kann mit einer privaten Pfleg­etagegeld­versicherung vorsorgen.

Pfleg­etagegeld­versicherung im Test

Finanztest hat 33 Pfleg­etagegeld­tarife untersucht und dabei besonders auf das Leistungs­niveau geachtet. Die Modell­kunden zahlen jeweils den gleichen Beitrag – zum Beispiel 89 Euro im Monat, wenn der Vertrag mit 55 Jahren beginnt. 45-Jährige zahlen rund 57 Euro.

Leistungen für den Pflegefall geprüft

Die Tester haben ermittelt, in welchem Maße die Leistungen aus einem angebotenen Vertrag den geschätzten Bedarf im Pflegefall decken. Je älter ein Kunde beim Abschluss ist, desto mehr zahlt er. Das Ergebnis: Viele Tarife sind gut – in beiden Modell­fällen (45-Jährige und 55-Jährige) .

Stolper­stein: Gesund­heits­prüfung

Der Test zeigt aber auch, dass es Menschen mit Vorerkrankungen schwerer haben, sich für den Pflegefall zu versichern. Oft müssen sie mehr bezahlen oder sie werden ganz abge­lehnt. Einige gut bewertete Tarife sind strenger bei der Gesund­heits­prüfung. Wer gesund ist, kann diese wählen. Wer aber bereits unter Erkrankungen leidet, kann versuchen, eine Versicherung bei einem Anbieter zu bekommen, der bei der Auswahl weniger restriktiv vorgeht.

Pflege­kosten­versicherungen – eine Alternative

Auch mit einer Pflege­kosten­versicherung lassen sich im Pflegefall Lücken in der Versorgung decken. Untersucht haben wir diese Tarife zuletzt 2017. Sie sind aber noch am Markt. Deshalb veröffent­lichen wir sie im Test weiterhin. Pflege­kosten­versicherungen kommen vor allem für Interes­sierte infrage, die sich bevor­zugt von Fach­kräften pflegen lassen wollen, weniger von Angehörigen und sich auch einen Umzug in eine Pfle­geeinrichtung gut vorstellen könnten.

Pflegegeld, Pflegesach­leistungen und andere Unterstüt­zung

Fast 1 900 Euro pro Monat müssen Pfle­geheimbe­wohner im bundes­weiten Durch­schnitt selbst bezahlen, bei der häuslichen Pflege liegt die Finanzierungs­lücke teil­weise noch höher. Hier kann eine private Pflege­versicherung helfen. Rund 3,7 Millionen pflegebedürftige Menschen bekommen derzeit Leistungen der gesetzlichen Pflege­versicherung, etwa Pflegegeld und Pflegesach­leistungen. Da die meisten Pflegebedürftigen zu Hause von Angehörigen versorgt werden, ist dies für sie und ihre Familien eine wichtige Hilfe. Eine zusätzliche Entlastung bringen die Tages-, Nacht- und Kurz­zeit­pflege, die Menschen ab Pfle­gegrad 1 nutzen dürfen.

Tipp: Diesen Test finden Sie auch im großen Themenpaket „Pflege und Versicherung“. Darin enthalten sind noch viele weitere wert­volle Tests und Berichte zu den Themen Pflege­versicherung und Eltern­unterhalt.

Dieses Thema wurde am 21. Januar voll­ständig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung.

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